Heinrich trauert TuS-Chance nach

David Nyenhuis (li.) vergab die große Chance zur Hevener 2:0-Führung.
David Nyenhuis (li.) vergab die große Chance zur Hevener 2:0-Führung.
Foto: IKZ
Was wir bereits wissen
Früh mit 1:0 geführt, dann eine halbe Stunde lang in Überzahl gespielt - und doch verlor der TuS Heven beim FC Iserlohn mit 1:2.

Iserlohn.. FC Iserlohn -
TuS Heven 09 2:1 (1:1)

TuS: Wirges; Günzel (90. Kayabasi), Cetinbag, Cetinkaya, Krickhahn (57. Peci), Mustic, Thume, Kasumi, Kiral, Nyenhuis, Abou-Saleh (67. Yilmaz).
Schiedsrichter: Christopher Schütter.
Zuschauer: 150.
Torfolge: 0:1 Volkan Kiral (11.), 1:1, 2:1 Lukas Lenz (67., 84.).
Gelb-rote Karte: FC Iserlohn, 57. min.

Eine ganz unglückliche Niederlage kassierte der TuS Heven 09 am Sonntag beim Tabellensechsten FC Iserlohn. Trotz des frühen Führungstreffers der Wittener kippte die Partie in der zweiten Hälfte und endete mit 2:1 (0:1) für die Platzherren.

„Da war absolut mehr drin für uns - diese Niederlage musste nicht sein“, hätte TuS-Trainer Mark Heinrich zu gerne zumindest einen Zähler mitgenommen aus dem Hemberg-Stadion. Machbar war das auf jeden Fall, denn schon nach elf Minuten lagen die Hevener mit 1:0 in Front. Der erstmals wieder in einem Pflichtspiel für den TuS aktive Volkan Kiral schlenzte den Ball von der Strafraumkante unhaltbar in den Iserlohner Kasten. Über weite Strecken ging die Taktik der Wittener auf, die Iserlohn das Feld überließen und sich in erster Linie aufs Kontern verlegten.

In der 57. Minute wurden die Hoffnungen der Gäste dann sogar noch bestärkt, denn ein Akteur der Iserlohner flog mit der gelb-roten Karte vom Platz. „Vielleicht haben wir danach den Fehler gemacht, uns ein wenig zu sehr aus der Abwehr locken zu lassen“, merkte Mark Heinrich nach der Partie an. Dadurch eröffneten sich für die Iserlohner nun Räume, die sie zuvor nicht hatten. Die Möglichkeit zum entscheidenden Treffer vergab dann nach feinem Solo David Nyenhuis, dem der Ball auf dem morastigen Rasenplatz versprang (65.). „Wenn er den ‘reinmacht, nehmen wir sicher drei Punkte mit“, so Heinrich. Die Quittung gab’s nur zwei Minuten später: Besim Kasumi bekam den Ball nicht weit genug aus der Gefahrenzone, Iserlohn schaltete blitzschnell und kam durch Lukas Lenz zum schmeichelhaften 1:1-Ausgleich.

Zuvor schon hatten die Gäste wechseln müssen, weil der gesundheitlich angeschlagene Tim Krickhahn erschöpft vom Feld musste. „Dieser Wechsel hat uns auch nicht gerade in die Karten gespielt“, stellte Heinrich fest. Sechs Minuten vor Schluss patzte dann Seyhan Cetinkaya, so dass erneut Lenz frei vor dem TuS-Kasten auftauchte und zum 2:1 vollendete (84.).