Generalprobe endet mit 0:4-Pleite
14.02.2012 | 21:36 Uhr 2012-02-14T21:36:00+0100
Heven. Drei Tage vor dem Wiederbeginn der Meisterschaft ist der TuS Heven 09 noch weit von seiner Bestform entfernt. Im letzten Test setzte es am Dienstagabend eine 0:4 (0:2)-Niederlage gegen den spielstarken NRW-Ligisten SV Schermbeck, der die Probleme im Hevener Abwehrbereich schonungslos offenlegte.
TuS Heven 09 -
SV Schermbeck0:4 (0:2)
TuS: Weusthoff; Krickhahn, Heinrich, Cetinbag, Witt (74. Kursun), Kasumi, Lorenzen (46. Golm), Kiral (63. Günkaya), Nour (46. Mudric), Knapp (74. Abou-Saleh), Doric (63. Banulla).
Schiedsrichter: Melsa (Bochum).
Torfolge: 0:1, 0:2, 0:3 Ouro-Akpo (15., 19., 62.), 0:4 Ersoy (90.).
Drei Tage vor dem Wiederbeginn der Meisterschaft ist der TuS Heven 09 noch weit von seiner Bestform entfernt. Im letzten Test setzte es am Dienstagabend eine 0:4 (0:2)-Niederlage gegen den spielstarken NRW-Ligisten SV Schermbeck, der die Probleme im Hevener Abwehrbereich schonungslos offenlegte.
„Wenn wir da Pech haben, geht das auch 0:8 aus - die Chancen dafür waren jedenfalls vorhanden“, meinte Hevens Trainer Hansi Bruch nach der Partie. Nur in den ersten zehn Minuten spielten die Hevener gefällig - ohne allerdings die Schermbecker Hintermannschaft (mit dem Ex-Kaiserslauterer Moussa Ouattara) - nachhaltig in Bedrängnis zu bringen. Apropos Bedrängnis: In selbige brachte sich Hevens Stephen Lorenzen nach 15 Minuten, als er den Ball unnötig am eigenen Strafraum verbaselte - SVS-Torjäger Nassirou Ouro-Akpo bedankte sich mit dem 1:0.
Nur vier Minuten später ließ es der Ex-Nationalspieler von Togo wieder rappeln - diesmal nach einem Eckball von der linken Seite. 2:0 für den SV Schermbeck (19.) - es bahnte sich eine herbe Packung an. Doch vor allem die Nachlässigkeit der Gäste im Abschluss war ausschlaggebend dafür, dass es bis zur Pause bei diesem Resultat blieb.
Nach dem Wechsel mischten die Hevener zunächst etwas besser mit - in der Kabine gab’s zuvor klare Worte von Trainer Hansi Bruch. Doch im Angriff blieb der TuS harmlos - lediglich einen Schuss von Maik Knapp (64.) musste SVS-Keeper Marvin Radüchel parieren.
Auf der anderen Seite sahen die Hevener Verteidiger auch in der 62. Minute nicht gut aus - Ouro-Akpo schaltete am schnellsten, erzielte seinen dritten Treffer zum 3:0. In der Schlussminute ließ dann der emsige Seyit Ersoy noch den 4:0-Endstand folgen. „Das war enttäuschend. Wenn wir am Freitag gegen die SG Wattenscheid wieder keine Einstellung zum Spiel finden, gibt’s ein böses Erwachen“, so Hevens Coach angefressen.
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