Gemmell sprintet auf Platz vier
03.05.2009 | 22:01 Uhr 2009-05-03T22:01:00+0200Zum Auftakt der neuen Weltmeisterschafts-Serie liefert Steffen Justus (Schramberg) aus deutscher Sicht das beste Resultat. Wittens Christian Prochnow auf Rang 20
Die ganz großen deutschen Asse Jan Frodeno (Olympiasieger 2008) und Daniel Unger (Weltmeister 2007) waren zum Auftakt der neuen Weltmeisterschafts-Serie der Triathleten noch nicht am Start - doch der fünfte Platz durch den ehemaligen Wittener Steffen Justus (Schramberg) im südkoreanischen Tongyeong ließ allemal aufhorchen.
Der Thüringer hatte in dem packenden Rennen am Ende gerade mal 18 Sekunden Rückstand auf den neuseeländischen Gewinner Bevan Docherty (1:50,25 std.), der sich im Zielsprint minimal vor Brad Kahlefeldt und Dmitry Polyansky (Russland) die ersten 800 WM-Punkte holte. Auf dem vierten Platz landete der fürs „asics Team” Witten startende Neuseeländer Kris Gemmell (1:50,40), sein Bundesliga-Mannschaftskollege Christian Prochnow belegte den 20. Platz.
Bei den Frauen waren Anja Dittmer (Neubrandenburg) auf Platz 16 und Ricarda Lisk (Waiblingen) auf Rang 26 ohne Chance. Den ersten Sieg bei der acht Rennen umfassenden neuen Serie holte die australische Olympiasiegerin Emma Snowsill (2:02,42 std.) vor ihrer Landsfrau Emma Moffatt (2:02,52) und der überraschend starken Japanerin Juri Ide (2:03,30). „Der fünfte Platz von Steffen ist ein sehr gutes Ergebnis. Damit können wir zunächst zufrieden sein”, sagte der neue DTU-Sportdirektor Wolfgang Thiel nach dem Wettkampf in Südkorea. osi
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