Gemeinsam auch in die Zukunft

Trotz allem Konkurrenzdenken arbeiten die Wittener Vereine vorbildlich zusammen.
Trotz allem Konkurrenzdenken arbeiten die Wittener Vereine vorbildlich zusammen.
Was wir bereits wissen
Kooperation zwischen Fachschaft, Vereinen, Stadtwerke Witten und Stadtsportverband hat sich bewährt und soll weiter ausgebaut werden.

Witten..  Der Stadtwerke Handball-Cup als Wittens prestigeträchtigstes Turnier hat einen festen Platz im Kalender der Ruhrstadt-Teams. Seit Jahren hat sich die enge Kooperation zwischen den Stadtwerken Witten, der Fachschaft Handball sowie den Clubs und Stadtsportverband nun schon bewährt. Im Vorfeld des diesjährigen Turniers machte man klar, dass man auch gemeinsam in die Zukunft gehen möchte.

„Wir hoffen, dass wir mit dem Stadtwerke Handball-Cup in den nächsten sechs Jahren ein tolles Spektakel bieten können“, erklärt Fachschaftsleiter Stefan Goldbach, dass man zusammen mit dem Namensgeber und den sechs Wittener Teams (TuS Bommern, HSV Herbede, ETSV Witten, HSG Annen-Rüdinghausen, Wittener TV, DJK TuS Ruhrtal) schon gute Gespräche geführt habe, wie man die Stadtmeisterschaften optimieren könne. Dabei ist man sich einig, dass man das Turnier einheitlich gestalten möchte - unabhängig vom jeweiligen Ausrichter, der, wie die drei Spielorte (Husemannhalle, Horst-Schwartz-Sporthalle, SuFz), von Jahr zu Jahr weiterhin wechseln soll.

Die Präsentation was Plakate, Info-Heftchen, Urkunden und Ähnliches angeht, möchte man aber vereinheitlichen. „Wir erhoffen uns einen gewissen Wiedererkennungswert“, erklärt Stadtwerke-Pressesprecher Thomas Lindner, dass man gerne ein „dauerhaftes Bild“ der beliebten Veranstaltung zeichnen möchte.

Das betrifft auch Organisatorisches. So steht im Raum, die Spielzeiten in den verschiedenen Altersklassen sowie die Eintrittspreise gleichzuhalten. Die genaue Preispolitik steht dabei noch in den Sternen. Fest steht nur, dass bei Jugendspielen der Eintritt frei ist und Jugendliche bei den Senioren-Partien kostenlos zuschauen dürfen.

Darüber hinaus feiert bei Ausrichter ETSV Witten in diesem Jahr bereits eine Neuerung Premiere. In der Alt-Liga dürfen nur noch Aktive über 45 Jahre an den Ball und bei den Alten Herren darf ab 35 Jahren das Parkett betreten werden. „Das lag früher im Ermessen des Ausrichters“, erklärt Goldbach. Zudem werden die Senioren-Teams zukünftig eine Kaution von 50 Euro hinterlegen müssen, um kurzfristigen Absagen, die den ganzen Spielplan durcheinander wirbeln, entgegenzuwirken.

Der diesjährige Spielplan ist indes gerade in Arbeit. Fest steht nur, dass das Jugendturnier an einem der beiden Turnier-Wochenenden (21.-23. /27.-30. August) an einem Tag über die Bühne gehen soll und die Senioren-Finalspiele wohl am 29. August in voller Länge absolviert werden. Darüber hinaus ist ein Einlagenspiel geplant, wie Simone Muhr vom ETSV wissen lässt.