Gegen Knez und Trattner sind 100 Prozent gefordert
04.02.2010 | 19:49 Uhr 2010-02-04T19:49:00+0100
TuS Bommern stellt sich am Sonntag bei Spitzenreiter TV Schwitten vor. Hinspiel nur mit 33:35 verloren
Das dürfte für die Mannschaft von Trainer Claudio Simone wohl das „leichteste” Spiel der Verbandsliga-Saison werden - denn beim Spitzenreiter TV Schwitten hat der weiterhin von Abstiegsängsten gequälte TuS Bommern am Sonntag (17.30 Uhr) wohl nichts zu verlieren.
„Da erwartet keiner was von uns - vielleicht können wir ja gerade deshalb für eine Überraschung sorgen”, meinte TuS-Coach Simone vor dem Gastspiel im Sauerland. Dass die Bommeraner durchaus das Zeug dazu haben, den Mendener Vorstädtern gefährlich zu werden, das bewiesen sie schon beim Hinspiel, als sie dem hohen Favoriten lange paroli boten und am Ende nur relativ knapp mit 33:35 den Kürzeren zogen.
Ohne Frage allerdings verfügt der TV Schwitten - gerade erst in die Verbandsliga aufgestiegen und schon auf dem besten Weg in die nächsthöhere Spielklasse - individuell über die hochkarätigsten Akteure. Allen voran natürlich Torjäger Philip Trattner und der ehemalige Wittener Tihomir Knez. Der einstige Zweitliga-Könner, der im vergangenen Jahr noch erklärt hatte, nach dieser Spielzeit sein Amt als Schwittener Coach niederzulegen, hat sich inzwischen doch wieder umentschieden - jetzt wurde sein Kontrakt in Menden verlängert. Immerhin hat er in den zurückliegenden beiden Jahren ganze Arbeit beim TV Schwitten geleistet, hat ein stabiles Gewinner-Team geformt. Bislang verlor der Tabellenführer nur beim OSC Dortmund sowie bei Verfolger HSG Gevelsberg-Silschede.
Wenn die Bommeraner also am Sonntagnachmittag in Schwitten etwas reißen wollen, dann sollten sie tunlichst so auftreten wie in der zweiten Hälfte gegen Gevelsberg - dort lieferte die Simone-Sieben einen Nachweis ihrer spielerischen und kämpferischen Fähigkeiten. Doch auch in Schwitten werden 30 gute Minuten kaum reichen, um die daheim ungeschlagene Knez-Sieben zu ärgern.
Voraussichtlich kann der TuS Bommern am Sonntag in Bestbesetzung antreten, auch die kleinen Wehwehchen u. a. bei Matthias Konkel sind überwunden. Zudem ist Keeper Matthias Kilfitt wieder vollends auf dem Damm - in der Vorwoche hatte er sich trotz eines Virusinfekts zwischen die Pfosten gestellt und war damit keine große Hilfe. Nicht nur er brennt darauf, es nun besser zu machen.
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