Für ETSV-Reserve ist Aufstieg noch drin

Tischtennis-Landesligist DJK BW Annen - mit (von li.) Paulo Rabaca, Rainer Herrmann, Manuel Haag, Andreas Schneider, Michael Ertelt und Christian Hellmich - liegt zur Saison-Halbzeit auf dem fünften Rang.
Tischtennis-Landesligist DJK BW Annen - mit (von li.) Paulo Rabaca, Rainer Herrmann, Manuel Haag, Andreas Schneider, Michael Ertelt und Christian Hellmich - liegt zur Saison-Halbzeit auf dem fünften Rang.
Foto: WAZ-FotoPool

Witten.. Sorgenvolle Mienen sind zum Jahreswechsel bei den zwei Wittener Tischtennis-Landesligisten völlig fehl am Platze: Sowohl die Zweitvertretung des ETSV Witten als auch die DJK Blau-Weiß Annen finden sich in der oberen Hälfte der Tabelle wieder.

Kein Zittern diesmal bei den Annener Zelluloid-Cracks - genau haben sich Paulo Rabaca und Co. die Saison vorgestellt. Die Blau-Weißen haben nach den ersten elf Partien schon 12:10-Punkte gesammelt, belegen damit einen komfortablen fünften Tabellenplatz - entspannte Weihnachten hat das Team also hinter sich. Zwar starteten die Wittener mit 2:6-Zählern in die neue Spielzeit, doch dann steigerte sich das Team deutlich, heimste noch fünf Siege ein und festigte seine Position in der oberen Tabellenhälfte. Bemerkenswert dabei war vor allem das 9:6 über den aktuellen Landesliga-Vize SSV Preußen Elfringhausen.

Im Einzel war dabei Spitzenspieler Andreas Schneider (18:4) bislang überragend, trug maßgeblich zum Erfolg seiner Mannschaft bei. Ferner gehörten auch Christian Hellmich (10:8) und Paulo Rabaca (9:8) zu den besten Punktesammlern. In der Rückserie startet Annen am 10. Januar gegen den Post SV Langendreer (3.; 16:6-Punkte).

Bei der Reserve des ETSV Witten wäre durchaus noch mehr drin gewesen als der bisherige vierte Platz (15:7-Punkte) - von Rang zwei allerdings trennen die „Eisenbahner“ lediglich drei Zähler. Mit 8:2-Punkten gelang der Mannschaft um Dirk Vogelsang und Christoph Jentsch ein glänzender Start - gegen Spitzenreiter Remscheider TV allerdings setzte es dabei eine happige 0:9-Schlappe.

Auch beim SSV Preußen Elfringhausen kassierte man eine herbe Niederlage (2:9) - und kurz vor dem Ende der ersten Saisonhälfte kamen drei weitere Minuspunkte durch die unnötige 4:9-Niederlage beim TTC Wuppertal sowie das 8:8 in Ronsdorf hinzu. Mit einer starken zweiten Serie allerdings ist für den ETSV in 2015 noch alles drin - schließlich steigen die ersten drei Mannschaften in die Verbandsliga auf, der Vierte geht in die Relegation.

Neben den „Oldies“ Theo Rozandsky (12:7) und Andreas Galka (10:7) wusste vor allem Neuzugang Florian Steffen (9:6) zu gefallen.