FSV Witten wehrt sich gegen Vorwürfe

Witten..  Die D2-Jugend des FSV Witten qualifizierte sich souverän für die Hauptrunde des Sparkassen Hallencups an diesem Wochenende, setzte dabei allerdings Spieler der Erstvertretung ein und zog das Team daher zurück. Gegen den Vorwurf der Vorsätzlichkeit wehrt man sich nun vehement.

„Es hat zu keinem Zeitpunkt Betrugsabsichten gegeben“, echauffiert sich FSV-Jugendleiter Thorsten Schaberg vor allem über die seiner Meinung nach unangemessenen Darstellung des Teams als unberechtigter Sieger des Qualifikationsturniers seitens der Fachschaftsleitung.

Die Übereinkunft, in der Qualifikationsrunde keine Spieler der Erstvertretungen einzusetzen, wurde vor vielen Jahren getroffen, allerdings nie schriftlich fixiert. „Daher war das Thema dem Trainerteam auch gar nicht präsent“, erklärt Schaberg. Zudem hätte die D2 mit eklatanten Personalproblemen zu kämpfen gehabt. Deshalb setzte man Spieler ein, die in der D1 nicht so häufig zum Einsatz kamen und die „Zweite“ weiterhin verstärken sollen.

Auch wenn kein offizieller Regelverstoß vorlag, zog man seine D-Jugend freiwillig zurück, erwartet vom Fachschaftsleiter allerdings eine Entschuldigung sowie die schriftliche Fixierung der genannten Verabredung. „Wir haben uns immer auch über sportliche Belange hinaus im Wittener Jugendfußball engagiert und erwarten, dass man uns mit Respekt und Wertschätzung begegnet“, sagt Schaberg.