FSV Witten wehrt sich gegen Vorwürfe

Ab Samstag wartet das zweite Kapitel der Hallenfußball-Jugendstadtmeisterschaften.
Ab Samstag wartet das zweite Kapitel der Hallenfußball-Jugendstadtmeisterschaften.
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Was wir bereits wissen
Groß war die Aufregung bei der Qualifikation für die Stadtmeisterschafts-Endrunde im Turnier der D-Junioren um die Junglöwen.

Witten..  Groß war die Aufregung bei der Qualifikation für die Stadtmeisterschafts-Endrunde im Turnier der D-Junioren. Grund: Die Junglöwen hatten in ihrer Reserve einige Spieler aus der Erstvertretung eingesetzt.

In einer Erklärung wehrt sich der Jugendvorstand des FSV nun gegen diese Vorwürfe. Fakt ist, einen Regelverstoß stellt der Einsatz der Spieler nicht dar. Dies wurde vom Fachschaftsleiter auch bestätigt. Vor vielen Jahren gab es bei der Einrichtung der Qualifikationsrunde eine Übereinkunft, dass die Reserveteams nicht mit Spielern aus den Erstvertretungen verstärkt werden sollen. Schriftlich festgehalten wurde das jedoch nie. Den aktuellen Trainern war diese Absprache somit gar nicht präsent. Der Verein weist weiter darauf hin, dass man auf etliche Spieler der D2 nicht hatte zurückgreifen können und deshalb auf Akteure aus der D1 setzte, die dort weniger zum Einsatz kommen und die D2 auch in der Rückrunde verstärken sollten. Der FSV betont, dass man keinesfalls aus übertriebenem sportlichen Ehrgeiz die Reserve verstärken wollte, um das Turnier so zu gewinnen. Die „eigentliche“ D1 war parallel bei einem mehrtägigen Turnier in Düsseldorf in der Halle aktiv.

Dennoch ist der Club bereit, seine D2 freiwillig von der Endrunde am Wochenende zurückzuziehen. Daran knüpft man aber einige Erwartungen. So erwartet man unter anderem vom Fachschaftsleiter die öffentliche Erklärung, dass kein Regelverstoß vorlag. Darüber hinaus, soll die bereits angesprochene Übereinkunft schriftlich fixiert werden für die Zukunft.