Fokus liegt wieder auf der Deckung

Auf und davon: Bommerns Sprinter Felix Groß (li.) traf zuletzt achtmal gegen Gladbecks Reserve.
Auf und davon: Bommerns Sprinter Felix Groß (li.) traf zuletzt achtmal gegen Gladbecks Reserve.
Foto: WAZ FotoPool
Im Hinspiel gegen den HC TuRa Bergkamen II hatte der TuS Bommern keinerlei Probleme - jetzt will man auch auswärts zwei Punkte gegen diesen Gegner.

Bommern..  Die jüngste Pflichtaufgabe gegen die Gladbecker Reserve löste Landesliga-Spitzenreiter TuS Bommern ohne Frage exzellent, gewann mit 18 Treffern Unterschied. Jetzt geht’s für die Mannschaft von Trainer Ingo Brebach zum HC TuRa Bergkamen II (Samstag, 19.15 Uhr) - und erneut wäre alles andere als ein Sieg eine herbe Enttäuschung.

„An diese Spiele muss man mit der nötigen Ernsthaftigkeit herangehen“, sagt Brebach vor dem Duell mit der TuRa-Reserve, die aktuell auf dem elften Tabellenplatz rangiert - die aber zuletzt deutlich mit 31:24 gegen den TuS Hattingen II gewann. Bommerns Coach war eigens nach Bergkamen gefahren, um sich die Partie anzusehen. Seine wesentliche Erkenntnis: „Hattingen war personell zu geschwächt, um da eine Chance zu haben. Aber Bergkamen spielt eine starke 6:0-Deckung und verfügt über zwei gute Linkshänder.“

An der Favoritenrolle der Wittener ändert das allerdings nichts. Vor allem, da der TuS das Hinspiel mit 38:21 für sich entschied und damals keine großen Schwierigkeiten mit der TuRa-Reserve hatte. „Wir wollen auch diesmal ein gutes Spiel zeigen und in der Abwehr so gut arbeiten wie zuletzt gegen Gladbeck“, sieht der Bommeraner Trainer die Basis für den angestrebten 14. Saisonsieg in einer engagierten Deckungsleistung.

Vor allem Lukas Burbaum hatte da auf sich aufmerksam gemacht, hielt die Abwehrmitte mit seinem resoluten Spiel gemeinsam mit Fabian Jung und Andreas Buchholz zusammen. Vorne war gegen Gladbeck auf Linkshänder Paul Reichelt Verlass - „ich hab’ ihm seine 15 Tore auf jeden Fall gegönnt. Aber wichtiger ist mir die Abwehrleistung, dort erarbeiten wir uns die leichten Tore durch Gegenstöße“, betont der TuS-Coach.

Unter der Woche kränkelten Tibor Sipos, Mathias Kilfitt und Marcel Tarlinski - bis zum Anwurf sollten sie aber auf dem Damm sein.