ETSV Witten wahrt Aufstiegschance

Tobias Knoll und Marco Aatz (v.li.) gewannen ihr Doppel beim 9:4-Sieg in Attendorn.
Tobias Knoll und Marco Aatz (v.li.) gewannen ihr Doppel beim 9:4-Sieg in Attendorn.
Foto: Barbara Zabka
Der ETSV Witten siegt am letzten Spieltag mit 9:4 beim TV Attendorn und schließt die Saison auf Relegationsrang fünf ab.

Attendorn.. TV Attendorn -
ETSV Witten 4:9

ETSV: (Doppel) Priestley/Loer 1:0, Knoll/Aatz 1:0, Goldberg/Vogelsang 0:1; (Einzel) Jörg Priestley 1:1, Tobias Knoll 1:1, David Goldberg 1:1, Dennis Loer 2:0, Marco Aatz 1:0, Dirk Vogelsang 1:0.

Durch einen standesgemäßen 9:4-Sieg beim TV Attendorn am letzten Spieltag hat der ETSV Witten den fünften Rang in der Tischtennis-Verbandsliga verteidigt. Damit hat sich der ETSV für die Aufstiegsrelegation qualifiziert.

In Attendorn hatten die Wittener zunächst mehr Schwierigkeiten, als man sich das erhofft hatte. Zwar gewannen Tobias Knoll und Marco Aatz sowie Jörg Priestley und Dennis Loer ihre Doppel, doch das dritte Doppel von David Goldberg und Dirk Vogelsang ging im fünften Satz mit 11:13 verloren. Und in der Folge setzte es auch im oberen Paarkreuz zwei Niederlagen für den ETSV Witten. Jörg Priestley und Tobias Knoll mussten sich jeweils in fünf Sätzen geschlagen geben. „Der Gegner hatte keinen Druck, und die frühen Niederlagen waren für uns schon ein kleiner Schock“, sagt Tobias Knoll.

Von diesem erholten sich die Wittener allerdings recht schnell. Denn sowohl Dennis Loer und David Goldberg im mittleren als auch Dirk Vogelsang und Marco Aatz im unteren Paarkreuz gewann jeweils ihre Spiele. Und da Priestley und Knoll in der zweiten Runde oben ebenfalls beide punkteten, setzten sich die Gäste am Ende doch recht souverän durch. Den Schlusspunkt setzte Dennis Loer mit seinem Erfolg. Loer holte damit als einziger Wittener drei Siege im Sauerland.

„Der Sieg hätte auch höher ausfallen können. Aber unser Ziel war es, den fünften Platz abzusichern. Das haben wir erreicht“, bilanziert Knoll. Am 2./3. Mai bietet sich dem ETSV Witten nun die erste Chance zum Aufstieg. In einer Gruppe mit der SG Heisingen und dem TuS Hiltrup steigt der Tabellenerste sofort auf. Den unterlegenen Teams bietet sich in der nächsten Runde noch eine weitere Chance. Zudem gibt es Gerüchte, dass Teams aus den oberen Klassen zurückziehen könnten. „Unsere Chancen sind daher recht gut“, erklärt Tobias Knoll.