ETSV hofft auf Revanche bei Germania Kaiserau

Der ETSV Witten (re. Bianca Richter, am Ball) absolviert sein erstes Spiel im neuen Jahr in Kaiserau.
Der ETSV Witten (re. Bianca Richter, am Ball) absolviert sein erstes Spiel im neuen Jahr in Kaiserau.
Foto: WAZ FotoPool

Witten..  Gleich zu Beginn des neuen Jahres wartet auf die Verbandsliga-Handballerinnen des ETSV Witten mit der Auswärtspartie beim TV Germania Kaiserau (Sonntag, 17 Uhr) eine ganz undankbare Aufgabe. Denn der Tabellendritte gehört fraglos zu den spielstärksten Mannschaften dieser Klasse.

„Bei Kaiserau weiß man derzeit nie ganz genau, wer da alles aufläuft“, lässt sich ETSV-Trainer Stephan Hellwig von der personellen Besetzung der Gastgeberinnen einfach mal überraschen. Das Hinspiel hatte sein Team knapp mit 26:28 verloren - diesmal soll es möglichst anders herum ausgehen. „Wir müssen hundertprozentig konzentriert in dieses Spiel gehen und unsere beste Leistung abrufen“, so Hellwig.

Am liebsten wäre ihm, seine Schützlinge würden wieder so glänzen wie 45 Minuten lang gegen Spitzenreiter TV Arnsberg - dort hatte man lange geführt, gab die Partie erst in der Endphase aus der Hand. „Wir müssen einfach dahin kommen, konstanter Spiele auf diesem hohen Niveau abzuliefern. In der Woche zuvor hatten wir noch gegen Roxel hoch geführt und nur einen Punkt verloren“, erinnert sich Hellwig.

Im Übrigen: Der Coach des ETSV Witten, der am Sonntag personell alle Register ziehen kann, wird die „Eisenbahnerinnen“ auch in der nächsten Spielzeit betreuen. „Die Stimmung hier ist derzeit hervorragend, alle ziehen super mit“ - man hat es Hellwig leicht gemacht, seinen Kontrakt zu verlängern. Drum gilt es nun, frühzeitig Planungssicherheit in Sachen Klassenzugehörigkeit zu haben. Ein Sieg am Sonntag in Kaiserau brächte den ETSV einen großen Schritt weiter.