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Damenhandball - Oberliga

ETSV düpiert den Spitzenreiter

15.11.2009 | 13:06 Uhr

Kleebach-Sieben zeigt beim 24:20 in Verl überragende Leistung

TV Verl - ETSV Witten  20:24 (10:12)

ETSV: Lemke, Schimm; Steinbeck (2), Meyer, Rehkopp (n.e.), Barnhusen (3), Kleebach (6), Reschke (5), Rüwald (6), Bauer (2/1), Sander, Harder (n.e.).

Verl. Für die Überraschung des Spieltages sorgte am Samstag fraglos der ETSV Witten durch einen 24:20 (12:10)-Erfolg beim bis dato ungeschlagenen Oberliga-Tabellenführer TV Verl.

„Wir haben genau da weitergemacht, wo wir gegen Oberlübbe aufgehört haben”, frohlockte Spielertrainerin Alex Kleebach - nur wurden die „Eisenbahnerinnen” diesmal auch mit zwei Punkten belohnt. Selbst der exzellente Start des TV Verl, der sich eine 6:3-Führung herausspielte und seine Rückraum-Asse gleich mal in Position brachte, war kein Beinbruch für die Gäste aus der Ruhrstadt.

„Wir haben dann die Abwehr ein wenig umgestellt und sind dann immer besser ins Spiel gekommen”, beschrieb Kleebach die beginnende Aufholjagd in Ostwestfalen. Mit der Trainerin in der Deckungsmitte sowie nebendran den agilen Eva Steinbeck und Andrea Rüwald baute der ETSV nahezu eine unüberwindbare Wand vor den TV-Angreiferinnen auf, die schon bis zum Pausenpfiff mit 10:12 ins Hintertreffen gerieten.

Auch die Offensive des ETSV, die trotz der dünn besetzten Bank ein kontinuierlich hohes Tempo an den Tag legte, war am Samstag gut in Schuss. Anfangs scheiterte man zwar noch an der starken Verler Torfrau, doch mit zunehmender Spielzeit gewannen Kleebach und Co. an Sicherheit. Martina Reschke setzte einige ganz abgeklärte Gegenstöße, aus der zweiten Reihe jagte Andrea Rüwald den Ball ins Netz - so erspielten sich die Wittenerinnen Mitte des zweiten Abschnitts einen Fünf-Tore-Vorsprung (18:13). „Der schrumpfte dann zwar noch leicht, weil bei uns die Kräfte nachließen - aber auch Verl war am Ende platt. Und die sind an unserer Abwehr ziemlich verzweifelt”, meinte Kleebach verschmitzt. Die Trainerin sah sich jedenfalls bestätigt: „Wir werden immer besser - Oberlübbe war keine Ausnahme.”

Oliver Schinkewitz

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