ETSV bezieht deftige Pleite beim Letzten

Münster.. BSV Roxel -
ETSV Witten 33:28

ETSV: Mindt, D. Schabacker; Achtsnichts (3), Albus (2), Behler (5/2), Herrmann (2), Hugger (4), Lewe (3), Oberbossel (1), Rüwald (5), J. Schabacker (1).

„Es ist schade, dass wir uns die eigentlich ganz ordentliche Saison am Ende noch so verhauen“, ärgerte sich Stephan Hellwig, Trainer der ETSV-Handballerinnen, über die 28:33 (14:18)-Niederlage beim Schlusslicht BSV Roxel.

Obwohl die Münsteraner Damen den Aufstieg quasi schon sicher vor Augen haben, hängten sie sich am Samstag noch einmal richtig ‘rein. Auch der Wittener Coach wollte seinen Schützlingen die nötige Einstellung nicht absprechen - „aber irgendwie scheint die Luft ‘raus zu sein“, vermisste er bei seiner Mannschaft den nötigen Biss in dieser Partie.

Von Beginn an lief der ETSV Witten einem Rückstand hinterher - über 2:4 und 3:6 hieß es dann 7:8, man war eigentlich wieder dran. Doch bis zum Pausenpfiff wollte nicht mehr allzu viel gelingen, so dass man mit einem 14:18-Rückstand in die Kabine ging. „Es waren viele Kleinigkeiten, die sich in Roxel summiert haben - an einer Sache, egal ob Angriff oder Abwehr, konnte man das nicht festmachen“, berichtete der Trainer. Der Wille sei vorhanden gewesen - „nur haben wir es einfach nicht auf den Platz bekommen.“ Im zweiten Abschnitt geriet man schnell deutlich ins Hintertreffen - beim 18:25 und 21:28 waren es satte sieben Treffer. „Erst in den letzten Minuten wurde es noch einmal besser - richtig gefährlich konnten wir Roxel aber nicht werden.“

Immerhin gab’s auch zwei gute Nachrichten: Mit Rabea Lichte (33; früher HSG Menden-Lendringsen) hat man eine neue Torfrau verpflichtet, und Eva Schmidtmann bleibt als „Notnagel“ weiterhin im Kader.