Escalera ist Oberligist

Die JMD-Formation Escalera von TuRa Rüdinghausen bejubelt in Oberhausen den Aufstieg in die Oberliga.
Die JMD-Formation Escalera von TuRa Rüdinghausen bejubelt in Oberhausen den Aufstieg in die Oberliga.
Foto: WAZ
JMD-Formation von TuRa Rüdinghausen belegt beim Relegationsturnier in Oberhausen Rang eins und steigt in die Oberliga auf.

Witten..  Es ist vollbracht: Im Jazz- und Modern-Dance hat die Formation Escalera von TuRa Rüdinghausen den Aufstieg in die Oberliga geschafft. Die jungen Wittener Tänzerinnen ließen beim Relegationsturnier in Oberhausen nichts anbrennen und belegten trotz einer durchwachsenen Vorstellung den ersten Platz.

14 JMD-Mannschaften waren für die Relegation zur Oberliga qualifiziert, angereist nach Oberhausen sind am Samstag jedoch nur elf Mannschaften. Drei Teams verzichteten auf ihr Startrecht. Es wurde wieder ein langer Tag für alle Beteiligten, vom Eintanzen am Vormittag bis hin zum Turnierbeginn um 16 Uhr. Als es endlich soweit war, konnte man allen Formationen deutlich die Nervosität anmerken. Schließlich sind die verbliebenen elf angereist, um sich den Aufstieg in die Oberliga zu sichern bzw. gegen den Abstieg in die Verbandsliga anzutanzen.

Fünf Startplätze waren für die Saison 2016 zu vergeben, die Chancen standen also gut für die jungen Damen von „Escalera“ unter der Leitung von Trainerin Vanessa Nowak. Qualifiziert hatten sie sich durch den zweiten Tabellenplatz in der Verbandsliga in der zurückliegenden Saison.

In der ersten Runde musste die Gruppe aus der Ruhrstadt als vierter Starter auf die Fläche – und zeigte eine eher schwache Leistung. Viele kleine Fehler machten deutlich, wie angespannt die Frauen waren. Doch die Wertungsrichter sahen das offensichtlich anders, entschieden sich für eine Zwischenrunde mit acht Mannschaften und schickten damit lediglich drei Mannschaften nach dem ersten Auftritt nach Hause. Mit dabei im zweiten Durchgang war auch die Tanz-Formation aus Rüdinghausen.

Der zweite Vortrag der Wittenerinnen geriet dann viel besser. Die Tänzerinnen hatten sich gefangen und wirkten in ihrem gesamten Auftreten deutlich sicherer. Die Hebungen funktionierten ganz nach Wunsch, Trainerin Nowak war mit dieser Leistung sehr zufrieden. Doch nun hieß es wieder: Warten auf das Urteil der Wertungsrichter.

Denen genügte die Zwischenrunde, um weitere drei Mannschaften aus dem Rennen zu nehmen. Übrig blieben nur noch fünf. Damit war die Qualifikation schneller entschieden, als erwartet, da fünf Plätze für die Oberliga zu vergeben waren. Die letzte Runde wurde deshalb gar nicht mehr ausgetanzt. Stattdessen bejubelte Escalera den Aufstieg in die Oberliga. Später durften sich die Tänzerinnen von TuRa Rüdinghausen beim Blick auf das Ergebnis noch einmal freuen: Sie belegten vor Black Jack aus Troisdorf und InTime aus Münster den ersten Platz.