Erster Härtetest am Stausee

Benjamin Homann (Vorne) und der SV Herbede treffen auch in diesem Jahr auf den TuS Stockum.
Benjamin Homann (Vorne) und der SV Herbede treffen auch in diesem Jahr auf den TuS Stockum.
Foto: WAZ/FotoPool
Was wir bereits wissen
Stadtwerke-Industriecup beim SV Herbede hochkarätig besetzt.

Herbede..  Der Stadtwerke-Industriecup beim SV Herbede geht in die nächste Runde. Auch in diesem Jahr bittet der Landesliga-Absteiger vom Stausee wieder zum Vorbereitungsturnier auf das künstliche Grün (ab 10. Juli, 17.30 Uhr). Traditionsgemäß ist das Kräftemessen als erster Härtetest der Saisonvorbereitung gut besetzt.

So geht neben Westfalenligist DJK TuS Hordel, der den Cup bei der letztjährigen Auflage gewinnen konnte und zuletzt eher abseits des Platzes durch eine aus dem Ruder gelaufene Saisonabschlussfeier von sich reden machte, diesmal auch Oberligist TuS Ennepetal an den Start. Das Team um Ex-Profi Giovanni Federico, der einst für Borussia Dortmund und den VfL Bochum die Schuhe schnürte, trifft in der Gruppe A auf die Kicker von der Hordeler Heide und Landesligist SC Obersprockhövel. Der dürfte es daher schwer haben die Halbfinals (17. Juni, ab 17.30 Uhr) zu erreichen.

Aus Wittener Sicht interessant sind die Partien der Gruppe B. Dort werden Ausrichter SV Herbede, Landesligist TuS Heven und A-Ligist TuS Stockum ihre neuen Kader präsentieren. Trotz der Tatsache, dass die Vorbereitung für die meisten Teams dann erst begonnen hat, darf man gespannt auf die Auftritte der Ruhrstadt-Teams sein. Zumal alle drei Mannschaften in der vergangenen Spielzeit abstiegen und man in zum Teil stark veränderter Besetzung auf dem Kunstrasen am Stausee auflaufen wird.

Vor allem der Tus Heven vollzieht gerade einen kompletten Umbruch. Der Stadtwerke-Industriecup dürfte Neu-Coach Jürgen Litzmanski daher gelegen kommen, um schon einmal eine grobe Vorauswahl in Sachen Kaderplanung für die neue Saison zu treffen. Zwar spielt man nach zwei Abstiegen in Folge nur noch in der Landesliga, ist allerdings immer noch Wittens klassenhöchster Verein, so dass Litzmanski von den Seinen sicherlich den Einzug in die Runde der letzten Vier verlangen wird. Dort möchte auch Ausrichter SV Herbede hin, wie Vorsitzender Markus Hahn bestätigt. „Das Halbfinale wäre schon schön.“