Erik Senkbeil gibt keinen Zähler ab

Lünen..  Auch am Feiertag gönnten sich die Nachwuchs-Ringer des KSV Witten 07 keine Ruhe und nahmen mit 13 Aktiven am 6. Lüner Ringerturnier im freien Stil teil. Die Wittener ergatterten dabei in E-, D- und C-Jugend die meisten Mannschaftspunkte und wurden Gesamtsieger.

Die E-Jugend vertraten die Geschwister Coskun im Alleingang und mit viel Wettkampfmut. Beide brachten jeweils eine Silbermedaille mit nach Hause, Taner als Junior des jungen Teams bis 20 kg, seine Schwester Melis bis 24 kg.

Unter den sechs D-Jugendlichen war Jasmina Tritsch die leichteste und fand bis 21 kg keinen Gegner. KSV-Neuling Wahe Mkrtchyan wurde bei seinem ersten Turnier gleich sehr guter Zweiter und präsentierte vielversprechende Ansätze in der 27-kg-Klasse. Bei Niklas Weiß zeigte sich, dass auch in diesem kleinen Turnier einige Gewichtsklassen stark besetzt waren. Der Wittener holte zwar einen Sieg, war aber anderen in der 29-kg-Kategorie unterlegen und wurde Vierter. Ben Schaller fand bei seinen fünf Duellen immer wieder in den Kampf zurück und holte mit drei Siegen die einzige Bronzemedaille für den KSV. Bis 47 kg starteten zwei Schüler: Erik Senkbeil ließ nichts anbrennen und holte ohne technischen Gegenpunkt Gold. Das bekam auch Larissa Willfried zu spüren, die nur gegen ihren Vereinskameraden verlor und so einen Doppelerfolg sicherte.

Bei der C-Jugend war Gabriel Steckelbach der Leichteste. Er holte nach einer Auftaktniederlage mit zwei Schultersiegen gab’s für ihn Silber. Lauritz Drückler (5.) und Vatan Ülger trafen bis 38 kg aufeinander - Vatan sicherte sich mit seinem Sieg Platz vier. Auch bis 49 kg kam es zu einem vereinsinternen Duell. Eduard Letr gewann in einem bis zuletzt spannenden Kampf über die volle Zeit mit 10:9 gegen Tim Fischer (5.) und wurde Vierter.

Die Talentmischung war insgesamt erfolgreich und reichte in der Vereinswertung zu einem knappen Gesamtsieg der KSV-Youngster. Für die jungen Ringer um Coach Wilfried Lutter war das Turnier somit eine gute Gelegenheit, Erfahrungen zu sammeln und zu erleben, wie Einzelleistungen zu einem Gemeinschaftserfolg beitragen können.