Erfolgreiches Heimturnier für RV Herbede-Ruhr

Andreas Kleine blieb in der abschließenden M**-Springprüfung als einziger Starter fehlerfrei.
Andreas Kleine blieb in der abschließenden M**-Springprüfung als einziger Starter fehlerfrei.
Foto: Barbara Zabka
Was wir bereits wissen
Auch wenn das Wetter nicht danach aussah, wurde auf dem Forsthof die Wintersaison eröffnet. Und der gastgebende RV startete in diese sehr erfolgreich.

Durchholz..  Am letzten der drei Turniertage wurden die Reitsportler auf dem Forsthof Haschert noch einmal von der herbstlichen Sonne verwöhnt. Da hätte man die Hallenveranstaltung des RV Herbede-Ruhr, die den Auftakt der Wintersaison markierte und an der sich insgesamt rund 600 Aktive in den 17 verschiedenen Dressur- und Springprüfungen beteiligten, gut und gerne auch ins Freie verlegen können.

„Alles im Lot bei uns – es läuft richtig gut“, erklärte Forsthof-Besitzer Heinz-Walter Haschert (52) in einer der wenigen Ruhepausen, die er sich während des Turniers gönnte. Wobei das Gros der Arbeit für ihn und sein Team schon in den Wochen vor der Veranstaltung zu erledigen war. „Wir sind immer ganz froh, wenn wir das alles dann hinter uns haben“, erklärte sein Sohn Nick Haschert (23), der als aktiver Springreiter an allen drei Tagen mit mehreren Pferden in den Parcours ging und dort ansprechende Resultate erzielte.

Ganz stolz war ein junges Quartett des ausrichtenden Vereins, das am ersten Turniertag in der A**-Mannschaftsspringprüfung die Siegerschleife in Empfang nehmen durfte. Katharina Scholl auf „Der Bachelor“, Annika Artmeier auf „Sunlight“, Saskia Schulte mit „Chicago Sunrise“ und Yannic Buchner auf „Call me Herr Bert“ machten ihren Trainer Heinz-Walter Haschert mit ihrem Auftritt stolz - für das Quartett ein prima Ansporn, die nächsten Turniere entsprechend motiviert in Angriff zu nehmen.

Der 15-jährige Yannic Buchner (wieder auf Call me Herr Bert) überzeugte auch im A*-Stilspringen mit einem fehlerfreien Durchgang und der Wertnote 7,7 – Platz zwei. Erst vor drei Jahren hat er auf dem Forsthof an der Krünerstraße reiten gelernt und ist eines der vielversprechendsten Talente des RV Herbede-Ruhr.

Die hochkarätigste Prüfung des Wochenendes hatte der Veranstalter ganz ans Ende gelegt. Am Sonntagnachmittag ging es für 18 Teilnehmer ins M**-Springen mit Siegerrunde. Hier setzte sich am Ende Andreas Kleine (LRFV Letmathe) auf seinem Pferd „Pegasus H“ durch. Er blieb als einziger Starter fehlerfrei und verwies Vereinskollegin Jessica Sudmann („Little Zita“) sowie Rebecca Eickhoff vom ZRFV Dumberg („Coldplay“) auf die Plätze. Das M*-Springen am Samstag hatte Hermann Ostendarp (ZRFV Borken; „Conchitta“) vor Andreas Kleine („Pegasus H“) und Sabrina Rusche (RFV Ostbevern; „La Luna“) für sich entschieden.

Am ersten Turniertag lag in einer weiteren M*-Springprüfung Rainer Peter (RFV Alt-Marl; „Colino“) am Ende mit der Wertnote 8,1 knapp vor Silke Hönig (RV Waltrop; „Colbyco“/8,0) und Julia Gorski (RFV Standenbühl; „Bugatti du Rouet“/7,9).

Sein bestes Ergebnis beim Herbeder Hallenturnier lieferte Nick Haschert mit dem vierten Platz in der L-Springprüfung auf seinem achtjährigen Pferd „Denver“, mit dem er in 46,50 Sekunden fehlerfrei blieb. Hier gewannen Julia Gorski (RFV Standenbühl) und André Bartsch (TG Schultenhof) die jeweiligen beiden Abteilungen. In einer weiteren L-Springprüfung holte sich Sabrina Rusche (RFV Ostbevern; „La Luna“) ebenso einen Abteilungs-Erfolg wie Julia Gorski (RFV Standenbühl; „Cara Mia“).

Bei den Dressurreitern gewann die für den RFV Wickede-Asseln-Sölde reitende Alina Strauch auf „Quinton“ die L*-Prüfung vor Tabea Neuhaus (ZRFV Schwerte) und Lena Bönker vom RV Herbede-Ruhr, die auf „Starlight“ einen guten Eindruck hinterließ. Tags zuvor hatte in einer Dressurreiterprüfung der Klasse L Berit Isbruch (TGS Deininghausen) auf „Royal Hilde“ Platz eins belegt. Hinter ihr landeten Daniela Kasper (RFZV Bochum-Nord; „Cute Summerwine de luxe“) und die für den RV Falkenhof Bochum-Witten startende Barbara Breitenbach auf „La dolce vita“.

Sowohl Lena Bönker als auch der auf Rang fünf gelandete Herbeder Tim Wagner („Weltmeyer’s Gitano“) werden trainiert von Beatrix Haschert, die die Vorträge ihrer Schützlinge am Wochenende sehr aufmerksam verfolgte. Selbst ging sie diesmal nicht an den Start: „Ich habe derzeit kein geeignetes Dressurpferd“, will sich die Trainerin erst wieder nach einem adäquaten Vierbeiner umschauen.