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Triathlon - Bundesliga

Entlastung bei der Familie

19.02.2010 | 16:03 Uhr
Entlastung bei der Familie

Witten. Carina Brechters spricht im Interview über das zurückliegende Trainingslager und wilde Tiere in Südafrika

Immerhin steigen in den kommenden Tagen die Temperaturen in Deutschland wieder ein wenig an. Doch für Carina Brechters, Bundesliga-Triathletin des Asics TEAM Witten, sind auch Werte um die fünf Grad Celsius noch etwas unangenehm. Denn die 20-Jährige hat gerade drei Wochen in Südafrika verbracht. Während des Trainingslagers der Deutschen Triathlon-Union (DTU) zeigte das Thermometer in der Regel Zahlen jenseits der 30 an. Im Interview nach der Rückkehr äußert sie sich über das Training, das Land und ihre Mannschaftskolleginnen.

Hallo Carina Brechters, willkommen zurück in Deutschland.

Carina Brechters: Danke. Zurück im kalten Deutschland. Vor wenigen Tagen waren es noch 35 Grad und dann auf einmal dreißig weniger. Das ist schon eine gewaltige Umstellung. Und ich muss gestehen, dass mich in Südafrika zum Ende des Trainingslagers allein der Gedanke an den Schnee schon ein wenig kirre gemacht hat. Aber es überwiegt das schöne Gefühl, wieder zu Hause zu sein.

Na wenn das die verbliebenen Sorgen waren, scheinen die kleineren Verletzungen zu Jahresbeginn ja ausgeheilt zu sein.

Das stimmt, ich habe die hohen Umfänge alle sehr gut verkraftet. Das war nach dem Trainingslager auf Lanzarote ja noch nicht so sicher. Aber das Training verlief wirklich gut, so dass ich sehr zufrieden bin mit diesem intensiven Block in Südafrika. Was bei den Einheiten schwer ging, machte die Sonne wieder wett.

Wie war denn die Atmosphäre im Kader?

Wir Mädels haben uns alle sehr gut verstanden, und das Asics TEAM ist auch weiter zusammengeschweißt worden. Vor allem konnte ich von den erfahreneren Athleten noch einiges lernen, unter anderem von der Kathrin [Müller], die ja auch schon einmal in Potschefstrom war.

Training ist das eine, ein Land wie Südafrika das andere. Findet man auch Zeit, sich mit der Umgebung auseinanderzusetzen?

Irgendwie ist Südafrika jeden Tag aufs Neue spannend gewesen. Und neben Training und Regeneration haben wir eine Menge erlebt, seien es die unzähligen Pannen bei den Radausfahrten unserer neunköpfigen Frauengruppe oder die wilden Tiere Afrikas oder auch die ungemeine Ruhe der Afrikaner im Alltag. Alles in allem war es ein schöner Trip mit Einblicken in ein anderes Land am anderen Ende der Welt.

Und was steht nun auf dem Kalender für die kommenden Tage?

Zunächst werde ich im Kreise der Familie einige Entlastungstage verbringen, und dann geht es nach Saarbrücken, wo das Training wieder in den Vordergrund rückt.

Redaktion

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