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Einen Zähler gegen den Abstieg

12.02.2012 | 18:07 Uhr
Einen Zähler gegen den Abstieg
Der TuS Bommern musste sich im Abstiegsduell gegen den TuS Westfalia Hombruch mit einem 23:23 (13:11)-Remis zufrieden geben. Wie wichtig dieser Punkt ist, wird sich noch zeigen. Foto: Bernd Böhmer

Bommern.   Die Lage beim Verbandsligisten TuS Bommern spitzt sich immer mehr zu: Beim „Big-Point-Spiel“ gegen Westfalia Hombruch kam die Hille-Sieben nicht über ein 23:23 (13:11)-Remis hinaus: Ein Punktgewinn bei dem niemand so recht weiß, wie viel er wert ist.

TuS Bommern -
Westf. Hombruch23:23 (13:11)

TuS: Bauer, Thomas; Imre (5), Rinke, Jung (6), Reichelt (n.e.), Born, Grajcar, Siemienowski, Lindemann (1), Kessler, Lieber (11/5), Dickmann.

Zuschauer: 250.

Die Lage beim Verbandsligisten TuS Bommern spitzt sich immer mehr zu: Beim „Big-Point-Spiel“ gegen Westfalia Hombruch kam die Hille-Sieben nicht über ein 23:23 (13:11)-Remis hinaus: Ein Punktgewinn bei dem niemand so recht weiß, wie viel er wert ist.

Die Hausherren begannen bärenstark. Vor allem Mittelmann Marius Jung zeigte sich von seiner besten Seite und erzielte in den ersten 15 Minuten ganze sechs der neun Bommeraner Treffer. Auch Schlussmann André Bauer lieferte ein prima Spiel ab und präsentierte sich ähnlich stark wie beim letzten Heimspiel gegen Recklinghausen. „Die erste Halbzeit war top“, lobte Coach Dirk Hille den Spielwitz seiner Sieben. Doch so wirklich konnte sich der TuS nicht absetzten, da die Gäste um Trainer Jörn Uhrmeister, welcher lange bei Bommern aktiv war, nun einen Zahn zulegte - 13:11 zur Pause, wie erwartet eine enge Angelegenheit.

In der zweiten Hälfte kamen die Dortmunder aber besser aus den Kabinen. Nach 36 Minuten gerieten die Gastgeber sogar in Rückstand - 14:15. Der Druck wurde größer, und auch die Leichtigkeit aus der Anfangsphase verflog immer mehr. „Wir haben weiter versucht, mit gelungenen Eins-gegen-eins-Situationen zu punkten, doch Hombruch stand nun besser“, erkannte Dirk Hille. Das Spiel entwickelte sich zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen. Zum Glück schoss sich Daniel Lieber langsam warm und hielt den Tabellenvorletzten so im Spiel.

Die Begegnung kam in die entscheidende Phase, und es bahnte sich ein Herzschlagfinale an: Drei Minuten vor Schluss liefen die Gäste ihren ersten Gegenstoß und gingen mit 22:21 in Front. Bommern stand nun unter Zugzwang, spielte die letzten zwei Minuten aber in Überzahl und glich aus. 30 Sekunden vor Schluss zappelte der Ball erneut im Netz der Gastgeber. Die Hille-Sieben setzte nun alles auf eine Karte und bekam wenige Sekunden vor Schluss noch einen Siebenmeter zugesprochen. Alles hing nun von Daniel Lieber ab. Der routinierte Siebenmeterschütze ging aber mit der Drucksituation gut um und verwandelte sicher - 23:23. Nach dem Spielverlauf sicherlich eine gerechte Punkteteilung. „In der ersten Hälfte waren wir stärker, aber letztendlich müssen wir von Glück reden“, war Trainer Dirk Hille sichtlich enttäuscht.

Jan Westhues

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