Ein Spieltag zum Vergessen

Witten..  Dieses Wochenende hatte man sich bei den Ruhrstadt-Teams sicherlich anders vorgestellt. Die ETSV-Reserve verlor denkbar knapp gegen die TSG Sprockhövel und auch der TuS Bommern hatte bei seinem Auftritt in Gevelsverg kein Glück.


HSG Gevelsberg-Silschede - TuS Bommern 24:19 (11:9). Die Chance mit einem Sieg an der HSG Gevelsberg-Silschede vorbeizuziehen nutzten die Damen des TuS Bommern nicht. Stattdessen setzte es eine 19:24 (9:11)-Niederlage in der Fremde. Gerade in der ersten Hälfte schienen die Grün-Weißen dabei vom Pech verfolgt.

Zunächst sah nämlich Björge Grups die Rote Karte und dann knickte auch noch Nathalie Scherber unglücklich um. Scherber biss zwar auf die Zähne und erzielte insgesamt sechs Tore, die Verletzung war ihr aber dennoch anzumerken. Zudem musste Coach Dirk Hille noch auf Miriam Krabbe verzichten und schonte Lena Sonnenschein.

Diese Personalproblematik konnten die Ruhrstädterinnen gegen die HSG letztlich nicht ausreichend kompensieren. Nachdem man beim 9:11 zur Halbzeit noch in Schlagdistanz war, zogen die Gastgeberinnen nach der Pause mit fortschreitender Spieldauer immer deutlicher davon. „Wir haben die Bälle zu schnell hergegeben“, monierte Hille die zahlreichen Ballverluste im Offensivspiel, die die HSG letztlich ausnutzte und den TuS bezwang.

TuS: Kruse, Biniasch; Scherber (6), Müller (1), Striebeck (1), N. Schmidt (2), Köstler (1), Bernstein (6/3), H. Schmidt (2), Berger, Grups.

ETSV Witten II - TSG Sprockhövel 16:17 (8:8). Auch die Reserve der „Eisenbahnerinnen“ verpasste den Sieg und damit einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Gegen die TSG Sprockhövel scheiterte man beim 16:17 (8:8) wieder einmal an der mangelnden Chancenverwertung.

„Das ist bitter, keine Frage, letztlich aber selbst verschuldet“, musste sich auch ETSV-Trainer Thomas Binnberg eingestehen. Nachdem die Seinen gar nicht gut in die zähe Begegnung hinein fanden, hielt man sich beim 8:8 zur Pause aber alle Optionen offen.

Nach dem Seitenwechsel hatte man dann jedoch das Nachsehen. „Wir haben es einfach nicht geschafft, das Runde ins Eckige zu bekommen“, so Binnberg.