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Triathlon - "asics Team"...

"Ein gutes Gefühl"

22.04.2009 | 15:37 Uhr
"Ein gutes Gefühl"

Bundesliga-Asse bereiten sich in der Sonne von Mallorca auf die Saison vor

Das Frühjahrs-Trainingslager auf Mallorca: klassisch, aber immer wieder lohnenswert. So lautet die Bilanz des Triathleten-Quartetts vom „asics Team” Witten, das die vergangenen Wochen auf der Mittelmeerinsel verbracht hat.

„Das Wetter war zwar nicht wirklich optimal, aber letztlich hatten wir schon gute Bedingungen”, lautete das Fazit von Matthias Zöll. „Das Trainingslager war definitiv erfolgreich.”

In Alcudia im Nordosten Mallorcas belegten der Mannschaftskapitän, Nils Hofeditz, Sebastian Rank und Christian Prochnow in wechselnder Besetzung ein Appartement. „Das Angenehme an den Trainingslagern ist, dass man nach getaner Arbeit gemütlich beisammen sitzen und einen Kaffee oder was auch immer trinken kann”, so Zöll. Denn die Übungspläne jedes Athleten sind individuell gestrickt. „Wenn es passt, absolvieren wir natürlich gemeinsame Einheiten, aber das ist nicht die Regel.”

Schwerpunkt des Trainings war die weitere Schaffung von Grundlagen- und Kraftausdauer. Insbesondere für die Kraftausdauer bieten die gemäßigten Anstiege der mallorquinischen Berge eine hervorragende Basis. Und einige Hobby-Radfahrer dürften sich dabei verwundert die Augen gerieben haben, denn die Wittener Bundesliga-Starter haben diese Anstiege nicht nur auf dem Rad, sondern auch per pedes genutzt. „Letztes Jahr bin ich den Anstieg zum Kloster Lluc hoch gelaufen, diesmal habe ich diese Einheit zusammen mit Ranki am Cap de Formentor durchgeführt”, erklärt Olympiateilnehmer Prochnow eine der Übungen. Als Shuttle-Service unterstützte die beiden übrigens Richard Gutt, der ebenfalls vor Ort weilte. Der Teamleiter des „asics Team” Witten fuhr seine Athleten nach dem Anstieg wieder ins Tal, damit sie ein weiteres Mal „Jagd auf die Radfahrer” machen konnten. Auch Zöll gönnte sich diesen „Spaß”, allerdings auf dem Weg zum genannten Kloster Lluc.

„Es ist ein gutes Gefühl, wieder ein gewisses Niveau im Training erreicht zu haben”, ist Prochnow nach den Tagen auf Mallorca zuversichtlich für die neue Saison, die er offiziell mit dem Start beim ersten Rennen der neuen ITU-Serie in Tongyeong (Korea) beginnen wird. „Denn ich muss zugeben, dass es nach den Olympischen Spielen im letzten Jahr nicht ganz so einfach war, die Motivation wieder in der erforderlichen Weise aufzubauen.”

Schon etwas früher wird Sebastian Rank sich mit der Weltspitze messen, denn der Deutsche U 23-Meister ist bereits nach Japan aufgebrochen, wo er das Weltcuprennen in Ishigaki bestreiten wird.

Oliver Schinkewitz

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