Ein Auge aufs Spielerische
10.02.2012 | 18:36 Uhr 2012-02-10T18:36:00+0100
Heven.Eine knappe Woche haben die Westfalenliga-Fußballer des TuS Heven 09 noch vor sich - dann geht’s schon wieder um Punkte. Am kommenden Freitag steht das erste Pflichtspiel gegen die SG Wattenscheid 09 auf dem Programm. Doch zuvor testet die Mannschaft von Trainer Hansi Bruch noch zweimal ihre Form - am Sonntag (11 Uhr, Haldenweg) kommt zunächst der U19-Nachwuchs der Wattenscheider nach Witten.
„Das passt jetzt eigentlich von der Reihenfolge her ganz gut, denn in dieser Woche haben wir eine ganze Menge gemacht“, betont Hansi Bruch. Der Fitnesszustand seiner Mannschaft, die im zweiten Teil der Westfalenliga-Saison durchaus noch den einen oder anderen Platz weiter nach oben klettern möchte, um sich am Ende der Spielzeit möglichst für die Oberliga Westfalen (2012/13) zu qualifizieren, sei jetzt schon „richtig gut“. Spielerisch allerdings habe die Truppe noch ein wenig Nachholbedarf - daher liegt dort das Hauptaugenmerk des Trainers für die letzte Woche vor dem Wiederbeginn der Meisterschafts-Runde.
Schon gegen die U19-Junioren der SG Wattenscheid 09 (Westfalenliga-6.) wird der Trainer genau hinschauen, wer sich für einen Startelf-Einsatz am 17. Februar anbietet. Zwei Mann allerdings spielen da in den Planungen wohl keine Rolle: Zum einen ist Angreifer David Nyenhuis derzeit beruflich unterwegs, absolviert als Lehrer eine Skifreizeit mit seinen Schülern, zum anderen liegt Neuzugang Ümit Günkaya momentan flach. „Ich denke nicht, dass das bei ihm was wird bis Freitag“, hat Bruch den Offensivmann quasi schon aus seinen Überlegungen fürs erste Punktspiel gestrichen. Dabei hätte Günkaya gegen seinen Ex-Club aus Wattenscheid, bei dem er zuletzt nicht mehr über die Rolle des Ergänzungsspielers hinauskam, sicherlich gerne mitgewirkt.
„Alle anderen sind so weit aber an Bord“, verkündet Trainer Hansi Bruch. Die beiden weiteren Neuzugänge hinterlassen bislang einen wirklich guten Eindruck - Stürmer Kenan Doric kann sich seines Platzes fürs Spiel am nächsten Freitag wohl schon sicher sein. Und der Ex-Hasper Kaan Kursun ist zumindest eine gute Alternative im Defensivbereich.
„Unser letzter Test gegen Velbert war schon recht aufschlussreich. Da hat man gesehen, wo es bei uns noch fehlt - denn Velbert hat da einen richtig flotten Ball gespielt und uns nach der Pause große Probleme bereitet“, so Bruch. Im Tor wird es bei der bisherigen Konstellation bleiben: Marvin Weusthoff ist die klare Nummer eins, Holger Lichottka sein erster Vertreter. Neuzugang Kevin Gensch „wird sich vorerst hinten anstellen müssen“, stellt der TuS-Coach fest.
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