Ebner-Team verkauft sich teuer

Trainer Semin Salkanovic (li.) war mit dem Auftritt seines SV Bommern beim Turnier in Wetter zufrieden.
Trainer Semin Salkanovic (li.) war mit dem Auftritt seines SV Bommern beim Turnier in Wetter zufrieden.
Foto: Funke Foto Service
Was wir bereits wissen
Der TuS Heven II schafft es beim Turnier des FC Wetter 10/30 in die Zwischenrunde. Dort folgt gegen starke Gegner das Aus. SV Bommern kommt nicht über die Vorrunde hinaus.

Wetter..  Beim Hallenturnier des FC Wetter 10/30 in der Sporthalle Oberwenigern haben sich der SV Bommern und der TuS Heven II bei hochklassiger Konkurrenz gut verkauft. A-Ligist Heven schaffte als bester Gruppendritter sogar den Sprung in die Zwischenrunde. Für die Mannschaft vom Goltenbusch war indes nach der Vorrunde Schluss.

Die Hevener Reserve traf in der Gruppe C auf zwei Westfalenligisten, schlug sich in beiden Spielen aber gut. Gegen den SSV Mühlhausen/Uelzen setzte es eine unglückliche 0:1-Niederlage. Dafür schlug die Mannschaft von Trainer David Ebner den SV Hohenlimburg 10 mit 4:3. Munir Sabbagh (2), Fatih Cifci und Frederic Krawinkel trafen für die Hevener. Gegen den TuS Esborn setzte es zwar eine 0:2-Pleite, durch den 2:0-Sieg gegen den FC Wetter II – Christian Engel und Sabbagh erzielten die Tore – schafften es die Wittener jedoch als bester Gruppendritter in die Zwischenrunde.

Dort traf der TuS Heven erneut auf Mühlhausen, Gastgeber FC Wetter sowie den TuS Wengern. „Das war schon eine sehr starke Gruppe“, befand David Ebner. Er sah dann auch gegen Mühlhausen „das einzige Spiel, in dem wir so richtig unterlegen waren.“ 0:4 hieß es am Ende gegen den Westfalenligisten. Pech hatte Heven gegen einen starken FC Wetter. Nach der knappen 2:3-Niederlage, beide Tore erzielte Fatih Cifci, haderte Ebner mit unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen. Wetter zog später übrigens als Gruppensieger vor Mühlhausen ins Finale ein und besiegte dort die SpVg Hagen 11. Heven indes sicherte sich dank Fatih Cifci immerhin noch ein 1:1 gegen den TuS Wengern. „Wir haben uns hier wirklich gut verkauft“, zog Ebner ein zufriedenes Fazit.

Auch SV Bommerns Trainer Semin Salkanovic konnte mit dem Auftreten seiner Mannschaft in Wetter sehr gut leben. Der SVB bot die Spieler auf, die in Witten nicht im Einsatz waren, Michael Kraus und Holger Schumacher waren sogar bei beiden Turnieren am Ball.

Gegen den Westfalenligisten TuS Ennepetal kassierte der SVB zwei Sekunden vor dem Ende das 1:1, auch die 1:2-Pleite gegen den SV Berghofen wurde erst wenige Sekunden vor Schluss besiegelt. Gegen den FC Wetter setzte es ein 1:4, ehe man sich durch Treffer von Julian Wolter und Sebastian Queißer mit einem 2:0-Erfolg gegen BW Voerde aus dem Turnier verabschiedete.