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Fußball - Westfalenliga

„Der TuS Heven ist mein Zuhause“

20.01.2015 | 16:59 Uhr
„Der TuS Heven ist mein Zuhause“
Vom Feld auf die Trainerbank: Mark Heinrich (re.) ist der neue Trainer des Westfalenligisten TuS Heven.

Heven.   Mark Heinrich übernimmt ab sofort den Trainerjob am Haldenweg. Als Spieler war der 28-Jährige sechs Jahre lang in Witten aktiv.

Die Trainer-Suche hat ein Ende: Westfalenligist TuS Heven hat einen Nachfolger für Oliver Gottwald. Der Neue ist ein alter Bekannter - Mark Heinrich kehrt nach nur einem halben Jahr an den Haldenweg zurück und übernimmt ab sofort die Chefrolle an der Seitenlinie. Als Co-Trainer wird ihn der ebenfalls zurückgeholte David Nyenhuis unterstützen.

„Wir haben uns bewusst für Mark entschieden, weil er das Umfeld wie seine Westentasche kennt. Er stand mit vielen Spielern noch gemeinsam auf dem Platz und braucht so keine lange Eingewöhnungszeit“, erklärt Peter Kluth, Sportlicher Leiter der Hevener, den Schritt. Eine Überlegung, die man durchaus nachvollziehen kann. Denn nach einer äußerst mäßigen Hinrunde unter Heinrich-Vorgänger Gottwald hat der Oberliga-Absteiger nur einen Zähler Vorsprung auf die gefährliche Zone. Es muss also schnell gepunktet werden, will man nicht bis zum Saisonende zittern.

„In meinem Alter ist das eine große Herausforderung - aber auch eine große Chance. Da musste ich nicht lange überlegen“, ist dem 28-jährigen Heinrich die Vorfreude auf seine Aufgabe schon jetzt anzumerken. „Der Verein ist mein Zuhause - ich hänge an Heven. Hier habe ich sechs Jahre lang gespielt, bin dreimal aufgestiegen“, macht er keinen Hehl daraus, dass der Wechsel für ihn eine Herzensangelegenheit ist.

Bereits zum Ende der letzten Saison stand er gemeinsam mit Kluth als Verantwortlicher an der Seitenlinie. Nach einer turbulenten Saison mit zahlreichen Trainerwechseln wäre dem Duo sogar fast noch der Klassenerhalt gelungen. Nach dem Abstieg schloss sich Heinrich dann dem Landesligisten Hedefspor Hattingen an. „Mark war einer von drei Kandidaten. Wir haben uns aber ganz bewusst für ihn entschieden. Er kann mit seinem großen fußballerischen Wissen und seiner akribischen Arbeit überzeugen“, so Kluth.

Einig sind sich Kluth und Heinrich in den Zielen für die zweite Saisonhälfte. „Wir wollen nicht in den Abstiegsstrudel geraten und so schnell wie möglich ein ruhiges Fahrwasser erreichen“, bringt es Kluth auf den Punkt. „Alles andere als der Klassenerhalt zählt nicht“, pflichtet ihm Heinrich bei. Mit den zahlreichen Rückkehrern hat man die nötigen Voraussetzungen geschaffen. Doch Heinrich warnt: „Ohne Fleiß, kein Preis. Wir müssen uns jeden Punkt hat erarbeiten. Die Liga ist extrem ausgeglichen.“

Erster Ansatzpunkt ist für den Coach dabei die wacklige Defensive - mit 49 Toren stellt man die schlechteste Abwehr der Liga. Aus einer stabilen Grundordnung soll dann schnell umgeschaltet werden. „Vor uns liegt noch viel Arbeit“, so Heinrich. Am 1. Februar beginnt die Vorbereitung.

Fabian Bödecker

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