David Schönherr hat erneut die Nase vorne

Konnte mit seinem Laufjahr mehr als zufrieden sein: David Schönherr vom PV-Triathlon Witten stellte mit 2:30,00 Stunden eine neue Bestzeit beim Marathon in Düsseldorf auf und war so wieder schnellster Wittener.
Konnte mit seinem Laufjahr mehr als zufrieden sein: David Schönherr vom PV-Triathlon Witten stellte mit 2:30,00 Stunden eine neue Bestzeit beim Marathon in Düsseldorf auf und war so wieder schnellster Wittener.
Foto: WAZ/FotoPool
Was wir bereits wissen
Die Wittener Läufer können auch in 2014 mit guten Leistungen überzeugen. Doch die Zahl der Marathoni bleibt weiter rückläufig.

Witten.. Bei einem Spaziergang am Kemnader See oder auf dem Rheinischen Esel gewinnt man den Eindruck, die Welt sei voller Läufer. Das ist sie auch - doch auf die Königsdistanz, den Marathon mit 42,195 Kilometer, wagen sich immer weniger Sportler. In diesem Jahr waren es 61 Wittener. Zum Vergleich: Auf dem Höhepunkt des Lauf-Booms im Jahre 2005 waren es fast 300 Starter. Das zeigt die jetzt veröffentlichte Rangliste auf der bekannten Internetseite www.laufen-in-witten.de.

Schönherr mit der schnellsten Zeit

Die Bestenliste zeigt bekannte Namen. David Schönherr (25) vom PV-Triathlon ist wieder schnellster Wittener des Jahres. Er konnte beim Marathon in Düsseldorf mit genau 2:30,00 Stunden eine neue persönliche Bestzeit aufstellen und führt die Wittener Rangliste auf allen Distanzen ab fünf Kilometer an. Die Gene spielen dabei offenbar eine große Rolle, denn Davids Mutter, Birgit Schönherr-Hölscher (46), ist seit vielen Jahren die schnellste Wittenerin. Sie lief diesmal in Münster 3:06,20 Stunden. Unter drei Stunden blieb sonst nur ein Duo des Triathlon Team TG Witten: Dirk Oesterwind (49) mit 2:46,38 Stunden und Stephan Stolecki (46) mit 2:49,32 Stunden. Herausragend ist auch die Leistung von Helga Groß (PV), die mit stolzen 73 Jahren den Marathon in Köln in 4:51 Stunden vollendete.

So mancher aktive Läufer ist gar nicht mehr zu bremsen. Das gilt ganz besonders für Andreas Bremer (58, TTW), der es inzwischen auf 208 Marathons bringt, davon allein 42 in diesem Jahr. Weit vom wöchentlichen Marathon ist das Laufwunder also nicht mehr entfernt. Beim PV-Triathlon treffen sich die Spezialisten, die noch viel weiter laufen - und das überaus erfolgreich. Oliver Schoiber (42) führt aktuell eine Serienwertung von Läufen an, die länger als 200 Kilometer sind. Gleich vier davon hat er in diesem Jahr absolviert. Anke Libuda (35) wurde kürzlich als beste deutsche „Ultra-Läuferin“ des Jahres 2014 geehrt, nachdem sie sich serienweise in überlangen Läufen auf den vorderen Rängen platzieren konnte.

Einsteigerkurse beim PVT und TTW

Doch es muss ja nicht für jeden ein Marathon sein. Wem es vor allem um die Gesundheit geht, für den ist die Runde um den Kemnader See oder eine kurze Jogging-Strecke auf dem Rheinischen Esel absolut ausreichend. Wer bereits getätigte gute Vorsätze jetzt wahr machen will, kann sich auch den Einsteiger-Gruppen beim PV-Triathlon oder dem TTW anschließen und unter fachkundiger Anleitung sich allmählich immer öfter bewegen - und bei wachsender Begeisterung dann vielleicht auch immer weiter.