Das Spiel wird schneller

Witten..  Mit dem Reserve-Cup am 3./4. Januar treten die neuen Regeln in Witten in Kraft. Nachfolgend die wichtigsten Änderungen in der Übersicht:

Der Ball: Das Spielgerät muss zukünftig sprungreduziert sein. Hohe Pässe sind damit kaum möglich, das Flachspiel wird somit gefördert.

Die Zeit: Die Vier-Sekunden-Regel besagt, dass das Spiel nach einer Unterbrechung binnen vier Sekunden fortgesetzt werden muss. Die Schiedsrichter zählen die Zeit gut sichtbar mit den Fingern mit. Bei einem Verstoß gibt es Freistoß für den Gegner. In der letzten Minute einer Partie gilt nun die effektive Spielzeit. Heißt: Schon bei der kleinsten Unterbrechung wird die Uhr gestoppt. Tore können jetzt sogar noch nach Spielschluss fallen. Wenn während eines Schusses die Schlusssirene ertönt, wird die Wirkung des Schusses abgewartet.

Das Spiel: Der Ball wird jetzt nicht mehr eingerollt, sondern durch Einkicken ins Spiel gebracht (auch, wenn der Ball die Decke berührt hat). Der Abstand des Gegners beträgt dabei – wie auch bei Frei-, Eck- und Abstößen – fünf Meter (beim Anstoß: drei Meter). Grätschen ist nicht mehr erlaubt. Zumindest nicht im Zweikampf, wohl aber, um den Ball zu blocken.

Der Torwart: Die Torhüter bringen den Ball bei einem Abstoß nun ausschließlich mit den Händen, durch Werfen oder Rollen, ins Spiel.

Zeitstrafen: Das betroffene Team darf sich nach einem Gegentor nur vervollständigen, wenn es auch in Unterzahl war und nicht, wenn zuvor Gleichzahl herrschte.