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Das Sahnehäubchen bleibt aus

14.02.2010 | 20:18 Uhr
Das Sahnehäubchen bleibt aus

FSV Witten scheitert im Halbfinale mit 1:2 am TuS Hordel. Den Titel holt sich der TuS Hattingen

Ein wenig Abwechslung am Ende des Abends: Nein, ausnahmsweise nicht der FSV Witten setzte sich im vierten und letzten Wettkampf um die B-Jugend-Hallenkreismeisterschaft durch - der TuS Hattingen sicherte sich bei dem von TuRa Rüdinghausen organisierten Turnier durch einen 2:1-Erfolg im Finale gegen die DJK TuS Hordel den Gesamtsieg.

Souverän und ohne Formtiefs marschierten die Hattinger durch das gesamte Turnier, lediglich Lokalmatador FSV Witten brachte dem TuS mit 1:2 eine Niederlage bei. Bei diesem Spiel ging es in Gruppe A gleichzeitig um alles. Bei einem Sieg des TuS wäre der FSV aus dem Turnier geflogen, was - trotz des überwiegenden Einsatzes von B2-Spielern - eine kleine Überraschung gewesen wäre. Doch der FSV gab sich keine Blöße, ging durch Tore von Safak Kücük und Niklas Plate mit 2:0 in Führung, dem TuS gelang nur noch der Ausgleich. Die Bochumer Vertreter SC Weitmar 45 und RW Stiepel schieden in der Gruppenphase aus.

In Gruppe B konnte sich der SV Herbede nicht gegen seine starke Konkurrenz durchsetzen. Mit einer knappen 2:3-Niederlage gegen die DJK TuS Hordel in das Turnier gestartet, war nach der 0:4-Klatsche gegen den VfB Günnigfeld bereits klar, dass der Westfalenliga-Nachwuchs zusammen mit der DJK SF Linden vorzeitig die Segel streichen musste. Immerhin: Im bedeutungslosen letzten Spiel gegen die Lindener gewann der SVH deutlich mit 4:0. Die DJK TuS Hordel setzte sich souverän mit neun Punkten an die Spitze, Günnigfeld folgte mit sechsen.

Im ersten Halbfinale standen sich der TuS Hattingen und der VfB Günnigfeld gegenüber - die TuS-Spieler Ramazan Aslanderen und Ufuk Mercimek schossen die Bochumer im Alleingang ab - 5:2.

Der FSV Witten (weißes Trikot) scheiterte im Halbfinale.

Der FSV Witten musste ein bitteres Halbfinal-Aus gegen die DJK aus Hordel hinnehmen. Zwar geriet man mit 0:1 in Rückstand, doch Julian Böcher wuchtete den Ball per indirektem Freistoß ins Tor. „'Ne Mauer wie ein löchriger Käse”, sah Jugend-Fachschaftsleiter Peter Kreuger direkt die Mängel. Sechs Sekunden vor Schluss dann der K.O.: Die Hordeler erhöhten auf 2:1, erreichten das Finale.

Schön für den FSV: Im Spiel um Platz drei erzielte Safak Kücük das goldene Tor zum 1:0 gegen den VfB Günnigfeld.

Fünfzehn Minuten, dann stand die Halle im Zeichen Hattinger Jubels - nach einem hektischen Finale hieß es 2:1.

B-Junioren-Ergebnisse:

Gruppe 1

SC Weitmar 45 - FSV Witten 1:3

TuS Hattingen - RW Stiepel 5:1

SC Weitmar 45 - TuS Hattingen 0:2

FSV Witten - RW Stiepel 3:4

RW Stiepel - SC Weitmar 45 1:1

TuS Hattingen - FSV Witten 1:2

1. TuS Hattingen 3 6:3 6

2. FSV Witten 3 8:6 6

3. RW Stiepel 3 6:9 4

4. SC Weitmar 45 3 2:6 1

Gruppe 2

DJK TuS Hordel - SV Herbede 3:2

DJK SF Linden - VfB Günnigfeld 1:2

DJK TuS Hordel - DJK SF Linden 2:1

SV Herbede - VfB Günnigfeld 0:4

VfB Günnigfeld - DJK TuS Hordel 1:2

DJK SF Linden - SV Herbede 0:4

1. DJK TuS Hordel 3 7:4 9

2. VfB Günnigfeld 3 7:3 6

3. SV Herbede 3 6:7 3

4. DJK SF Linden 3 2:8 0

Halbfinale:

TuS Hattingen - VfB Günnigfeld 5:2

DJK TuS Hordel - FSV Witten 2:1

Spiel um Platz drei:

VfB Günnigfeld - FSV Witten 0:1

Endspiel:

TuS Hattingen - DJK TuS Hordel 2:1

Felix Groß

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Kommentare
16.02.2010
20:25
Das Sahnehäubchen bleibt aus
von Kannix00 | #2

Dann muss es diesen Herrn Groß wohl zwei Mal in Witten geben, die Artikel, die ich von ihm lese, zeugen selten von großem Stil, geschweige denn von großer Recherche.

14.02.2010
22:50
Das Sahnehäubchen bleibt aus
von GROSSerfan | #1

Sehr geehrter Herr Redakteur Groß,

mit großem Elan und Engagement habe ich in den letzten Monaten Ihre professionelle Sport-Berichterstattung verfolgt. Dabei habe ich regelmäßig versucht die Distanz zu Ihren Artikeln zu waren, und das Auge des kritischen Leseres nicht abzulegen.
Nichts desto trotz darf ich nun mit Fug und Recht behaupten, dass Sie einen äußerst profesionellen Stil verfolgen, der Ihren Artikeln regelmäßig das gewisse Etwas verleihen.
Herr Redakteur Groß, ich hoffe, dass Sie der Ruhrmetropole Witten auf über die Ruhr.2010 hinaus erhalten bleiben.
Doch nun in Bezug auf den vorliegenden Artikel: meiner Meinung nach gibt es einen kleinen Schönheitsfehler, der jedoch leicht zu beheben ist, Anstatt Das Sahnehäubchen bleibt aus würde ich doch lieber die Formulierung Das i-Tüpfelchen bleibt aus wählen. Dadurch könnte man einen positiven Rückschluss auf das Alter der Teilnehmenden SportlerInnen erhalten.
Ich freue mich von Ihnen zu hören.
MfG,
Hermann Stekalowicz

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