Das Debakel vereitelt

HSG Hohenlimburg -
ETSV Witten II 23:19

ETSV: Essling, Liebelt, Freitag; Bieber (4), Muren, Jasinska (1), Kaltenhauser (5), Külpmann, Noth (1), Prior (2), Röder (1), Scheibelhut (2), Schürmann (3).

Hagen. Die Landesliga-Handballerinnen vom ETSV Witten II haben bei der HSG Hohenlimburg eine 19:23-Niederlage (9:13) kassiert. Lange drohte der Mannschaft von Trainer Thomas Binnberg sogar ein Debakel. Das verhinderten die Wittenerinnen, die weiterhin Rang zehn belegen, aber dank einer couragierten Schlussphase.

Den Beginn der Partie gestalteten die Gäste bis zum zwischenzeitlichen 5:5 ausgeglichen. Dann jedoch legte Hohenlimburg einen Gang zu und setzte sich bis zur Pause auf 13:9 ab. „Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit haben wir dann leider komplett verschlafen“, sagte Binnberg. Er musste mit ansehen, wie sein Team mit 11:19 und 14:23 ins Hintertreffen geriet. „Da sah es so aus, als würden wir richtig unter die Räder kommen“, meinte der Trainer. Die letzten acht Minuten stimmen den ETSV-Coach jedoch optimistisch. Witten ließ kein Gegentor mehr zu und gestaltete das Ergebnis noch in einem erträglichen Rahmen. „Das macht Mut für die kommenden Aufgaben“, so Binnberg.