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Das Aus ist besiegelt

03.05.2009 | 12:58 Uhr
Das Aus ist besiegelt

TuS Bommern ärgert sich nach 33:35 beim TuS Brockhagen über Schiedsrichter-Leistung. Abstieg in Verbandsliga steht bevor - nur mit grauer Theorie ist Rettung noch denkbar

TuS Brockhagen - TuS Bommern  35:33 (18:17) 

TuS: Kilfitt, Thomas; Born, Jung, Funke, Buchholz (4), Schneider (2), Hitzemann (9/1), B. Kessler (2), K. Kessler (1), Konkel (7/3), Lieber (4/1), Schacht (4).

Steinhagen. Der Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz - und damit wohl der sichere Abstieg - war für den TuS Bommern kaum zu vermeiden. „Gegen diese Schiedsrichter kamen wir nicht an”, war Abteilungsleiter Markus Lusebrink nach der 33:35 (17:18)-Niederlage beim TuS Brockhagen restlos bedient.

„Immer, wenn wir mal wieder dran waren, vielleicht in Führung zu gehen, haben die beiden Schiedsrichter irgendwas zu pfeifen gehabt”, so Lusebrink kopfschüttelnd. Der Bommeraner Ärger mit der „Triller-Gang” - bezeichnenderweise aus dem ostwestfälischen Minden, quasi ein Nachbarort von Steinhagen - war auch während der Rückfahrt vom wohl letzten Oberligaspiel für geraume Zeit noch längst nicht verraucht. Obwohl die Wittener im Gegensatz zum Fiasko in Dortmund diesmal eine wirklich couragierte und kämpferische Leistung boten - sie stemmten sich letztlich gegen Windmühlen, denn eine reelle Chance hatten sie ob dieser Unparteiischen und ihrer kuriosen Regelauslegung nicht. „Selbst die Brockhagener Zuschauer haben gelacht”, so Lusebrink.

Abteilungsleiter Markus Lusebrink.

Dabei trafen sich am vorletzten Spieltag nicht nur zwei direkte Tabellennachbarn, sondern wirklich zwei Teams auf einem Niveau. „Es war kein überhartes Spiel”, attestierte der TuS-Abteilungsleiter und sah wie die mitgereisten Anhänger, wie sich der Gleichstand über 4:4 und 7:7 (15.) bis zum 16:16 hinzog, ehe Brockhagen beim Seitenwechsel leicht mit 18:17 die Nase vorn hatte.

Erst 15 Minuten vor Schluss setzten sich die Ostwestfalen auf drei Treffer ab - 29:26. Dennoch blieb es spannend, weil Bommern auf 32:33 verkürzte. Dann aber setzte es noch zwei Gegentreffer - das letzte Tor von Thomas Hitzemann (sein insgesamt neuntes an diesem Abend) langte nicht mehr. „Das Spiel lief lange so, wie wir uns das vorgestellt hatten. Leider haben wir in der entscheidenden Phase zu viele Fehler gemacht”, so Uhrmeister, dem zwischendurch selbst ein Wechselfehler unterlief.

Bommern musste damit den drittletzten Platz an den TuS Brockhagen abtreten, kann diesen nur noch mit einem eigenen Sieg gegen die HSE Hamm (9. Mai) und einer Brockhagener Pleite in Bergkamen zurückerobern.

Oliver Schinkewitz

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