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Das A und O: Unbeschwert aufspielen

29.01.2010 | 15:32 Uhr
Das A und O: Unbeschwert aufspielen

Ruhrbaskets wollen aus schwacher Trainingswoche das Beste machen. Wiegel aus Urlaub zurück

Ein ganz wichtiger Erfolg gelang der SG Ruhrbaskets zuletzt: Der 73:69-Auswärtssieg beim direkten Abstiegskonkurrenten SV Hagen-Haspe II war überlebenswichtig im Kampf um den Oberliga-Verbleib. RuBa-Trainer Lars Wiegel kommt pünktlich zum nächsten Duell gegen den TuS Breckerfeld (Sa., 19 Uhr, Viehmarkthalle) aus dem Skiurlaub wieder. Wenn nicht, wird Michael „Charly” Neumann die SG coachen. RuBa-Akteur Fady El-Murr sprach mit WAZ/WR-Mitarbeiter Felix Groß über die aktuelle Situation und den kommenden Gegner.

Vergangene Woche ist Ihnen ein ganz wichtiger Erfolg gelungen. Konnte der positive Trend in dieser Woche fortgesetzt werden?

El-Murr: Nein, es lief eher weniger gut, weshalb ich in meiner Euphorie auch ein wenig gebremst bin. Wir hatten eine schwache Trainingsbeteiligung, was mit Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen einiger Spieler zu tun hatte. Am Donnerstag habe ich versucht, das Team zu coachen - doch viel mehr als ein bisschen freies Spiel war mit den wenigen Spielern nicht möglich.

Im Training also sah es personell nicht gut aus. Wird man das im Spiel merken?

Nicht ganz fit: Osita Uchegbu.

Das kann schon sein, da auch gegen Breckerfeld einige Spieler ausfallen. So ist Raphael Czekalla beispielsweise noch gesperrt, auch Osita Uchegbu hat immer noch Probleme mit seinem Fuß. Die Langzeitverletzten Markus Wysgol und Dirk Paziorek fallen aus, Nikola Matic wird mit Trainingsrückstand ins Spiel gehen.

Der TuS Breckerfeld ist immerhin Tabellendritter der Oberliga. Wie wird ihre Strategie gegen dieses Spitzenteam aussehen?

Zunächst einmal sollten wir einfach unbeschwert in das Spiel reingehen und versuchen, unsere kleine Chance zu nutzen. Breckerfelds Plus ist sicher ein sehr eingespieltes System. Diese Systematik müssen wir stören und versuchen, oft dazwischen zu gehen. Außerdem müssen wir deren Schlüsselspieler in den Griff kriegen. Es ist ja glasklar, dass der TuS Favorit ist, auch das Hinspiel fiel schließlich recht deutlich aus.

Ein Sieg gegen Breckerfeld würde natürlich zwei ordentliche Bonuspunkte im Abstiegskampf liefern.

Selbstverständlich. Und die Tatsache, dass wir zuhause spielen, könnte sich als Vorteil für uns herausstellen. Denn in eigener Halle wurden wir zuletzt immer stärker.

Felix Groß

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