BW Annen mit dem längeren Atem im Derby

Die Akteure des Wittener Landesliga-Derbys: Die Gäste aus Annen (rechts) hatten nach über vier Stunden knapp die Nase vorne und siegten.
Die Akteure des Wittener Landesliga-Derbys: Die Gäste aus Annen (rechts) hatten nach über vier Stunden knapp die Nase vorne und siegten.
Foto: Fotopool / Bernd Böhmer
Was wir bereits wissen
9:7-Erfolg über den Lokalrivalen ETSV II. Schneider und Haag in starker Form im oberen Paarkreuz.

Witten.. ETSV Witten II -
DJK BW Annen 7:9

ETSV: (Doppel) Galka/Rozandsky 1:1, Knufinke/Jentsch 1:0, Steffen/Wagener 0:1; (Einzel) Dirk Knufinke 0:2, Christoph Jentsch 0:2, Andreas Galka 1:1, Theo Rozandsky 1:1, Florian Steffen 1:1, Benjamin Wagener 2:0.

DJK: (Doppel) Schneider/Ertelt 1:1, Haag/Mokler 0:1, Hellmich/Rabaca 1:0; (Einzel) Andreas Schneider 2:0, Manuel Haag 2:0, Michael Ertelt 2:0, Christian Hellmich 0:2, Paulo Rabaca 1:1, Thomas Mokler 0:2.

Nichts für schwache Nerven war das Landesliga-Derby zwischen der Zweitvertretung des ETSV Witten und der DJK BW Annen. In einer bis zur letzten Sekunde spannenden Partie setzten sich die Gäste dank eines bärenstarken oberen Paarkreuzes mit 9:7 durch und verkürzten den Abstand auf den Lokalrivalen auf drei Punkte.

In den eröffnenden Doppeln erwischten die „Eisenbahner“ zunächst den besseren Start. Dank Siegen von Galka/Rozandsky und Knufinke/Jentsch ging man mit 2:1 in Führung - für die Blau-Weißen punkteten Hellmich/Rabaca.

Im oberen Paarkreuz gaben die Gäste dann aber das Tempo an. Andreas Schneider hatte bei seinen beiden Siegen nur wenig Mühe. Manuel Haag kämpfte sowohl Dirk Knufinke als auch Christoph Jentsch nach 1:2-Rückstanden noch in fünf Sätzen nieder. Im mittleren Paarkreuz konnte sich keines der beiden Teams einen Vorteil erkämpfen. An Position sechs sorgte Benjamin Wagener in Reihen des ETSV mit zwei Siegen dafür, dass das Spiel nicht vorzeitig beendet war. Im entscheidenden Doppel verteidigten dann Andreas Schneider und Michael Ertelt erfolgreich den knappen Vorsprung gegen Andreas Galka und Theo Rozandsky. In drei Sätzen behielt man die Oberhand und konnte so erfolgreich Revanche für die 5:9-Pleite aus der Hinrunde nehmen.