Bruch pocht auf forsches Pressing
30.01.2012 | 17:26 Uhr 2012-01-30T17:26:00+0100
Westfalenligist TuS Heven befindet sich schon in der vierten Woche der Winter-Vorbereitung - und am heutigen Dienstag (19 Uhr, Haldenweg) testet die Elf von Trainer Hans Bruch gegen den NRW-Ligisten Westfalia Herne.
Bei den momentanen, eisigen Temperaturen muss man sich auf der Tribüne warm anziehen - und Bruch hofft, dass auch die Gäste das angesichts der Hevener Leistung tun müssen. Denn der Coach hat klare Vorstellungen vor dem Spiel gegen die Kicker vom Schloss Strünkede. „Ich stufe Herne spielerisch nicht so stark wie unseren nächsten Gegner Velbert ein. Daher müssen wir vorn mehr Druck als zuletzt aufbauen und vor allem Pressing spielen“, sagt der Trainer. Dass Herne, Vorletzter der NRW-Liga, mit sechs Toren aus 17 Liga-Spielen eine nahezu kümmerliche Trefferquote aufweist, interessiert Bruch wenig bis gar nicht. „Wir schauen nur auf uns - im Winter ist in Herne schließlich auch viel passiert“, sagt der Coach.
Durchaus zufrieden ist er mit dem bisherigen Stand der Vorbereitung. „Der Fitness-Zustand ist an und für sich in Ordnung“ - allzu euphorisch hört sich dieser Satz allerdings nicht an. Das hat auch einen Grund: Denn längst sind nicht alle Hevener Kicker auf einem Level. Valon Banulla (Urlaub), Ümit Günkaya (Krankheit) oder Ali Abou-Saleh, der wegen einer Knorpelentfernung am Fuß noch für zwei Wochen in der Reha „schuften“ muss, führt Bruch da an. Letzterem „fehlt die Vorbereitung“ komplett, weshalb ein Einsatz Abou-Salehs zum Liga-Start gegen Tabellenführer SG Wattenscheid 09 (Freitag, 17. Februar) unwahrscheinlich ist.
Gegen Herne - und auch gegen Velbert - wird Bruch „noch kräftig durchwechseln“. Angezogen werden die Zügel dann erst in den letzten beiden Testspielen gegen zwei U 19-Mannschaften. Definitiv ausfallen werden gegen Herne Banulla, Günkaya und Stephen Lorenzen (Klausur).
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