Bruch hofft auf mehr „Eleganz“
23.11.2010 | 17:29 Uhr 2010-11-23T17:29:00+0100
Witten.Drei Klassen Unterschied - da braut sich vielleicht eine deftige Packung für die SpVgg. Witten 92/30 an, die im Kreispokal-Achtelfinale am Mittwoch (19 Uhr, Husemann-Sportplatz) Gastgeber für den TuS Heven 09 ist.
„Schade, dass wir nicht annähernd komplett sind - bei uns werden einige Leute wegen Urlaub oder Dienst fehlen. Daher kann es für uns allein um Schadensbegrenzung gehen“, sagt SpVgg.-Trainer Alfonso Bosco. Doch da der Italiener sich selbst als „absoluter Defensivstratege“ bezeichnet, wird er sein Team gegen den benachbarten Landesliga-Zweiten wohl Beton anrühren lassen. „Wir sind da ganz realistisch - diese Aufgabe ist uns eigentlich zwei Nummern zu groß“, stapelt Bosco vorab mächtig tief.
Sein Pendant Hansi Bruch, mit dem Bosco einst gemeinsam bei den Ballfreunden Ardey und anfangs beim FSV Witten gespielt hat, hat in dieser Saison allerdings schon so manchen unschönen Pokal-Abend seiner Hevener verlebt - trotz der Erfolge. „Ich hoffe, wir erledigen das diesmal etwas eleganter als die letzten Aufgaben“, erinnert er sich zum Beispiel an die Elfmeter-Quälerei zuletzt bei der SpVgg. Gerthe in Bochum, als Hevens Torwart-Dino Holger Lichottka zum Matchwinner wurde.
„Ich habe der Mannschaft gesagt, dass sie diesmal eine andere Einstellung an den Tag legen sollte - sonst folgen im Training die Konsequenzen“, will Bruch keinen Schlendrian sehen. Immerhin sollte sein Team nach ein paar freien Tagen ausgeruht sein.
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