Brebach sieht „richtig geilen Abschluss“

Kreisläufer Andreas Buchholz (am Ball) zeigte wie gewohnt vollen Körpereinsatz und steuerte insgesamt sechse Treffer zum 35:23-Sieg seines TuS Bommern gegen Westfalia Welper bei.
Kreisläufer Andreas Buchholz (am Ball) zeigte wie gewohnt vollen Körpereinsatz und steuerte insgesamt sechse Treffer zum 35:23-Sieg seines TuS Bommern gegen Westfalia Welper bei.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
TuS Bommern lässt Westfalia Welper im letzten Saisonspiel beim 35:23 letztlich nicht den Hauch einer Chance und revanchiert sich somit für die einzige Niederlage in dieser Spielzeit.

Bommern.. TuS Bommern -
Westfalia Welper 35:23

TuS: Kilfitt; Wichmann (4), Tarlinski (2), Grajcar (9), Sipos (4/4), Buchholz (6), F. Jung, M. Jung (2), Hitzemann (1), Burbaum (2), Sonnenschein (1), Reichelt (2), Gebel (2).

Zuschauer: 150.

Mit einer in jeder Hinsicht souveränen Vorstellung verabschiedete sich der TuS Bommern vor den eigenen Anhängern aus der Landesliga. Im letzten Pflichtspiel der Saison bezwang man Westfalia Welper mit 35:23 (19:11) und beglich somit die offene Rechnung aus dem Hinspiel.

Dass man den eigenen Zuschauern für die tolle Unterstützung in dieser Spielzeit trotz sicherer Meisterschaft noch einmal einen Sieg schenken wollte, ließ nicht nur das riesige Spruchband, welches die TuS-Akteure vor Spielbeginn entrollten, erahnen, sondern auch die Anfangsminuten am Bommerfelder Ring. Das Team von Coach Ingo Brebach legte nämlich sprichwörtlich los wie die Feuerwehr und zog schnell auf 4:1 (4.) davon. „Ich war positiv überrascht. Ich wusste ja nicht, wie das wird, wenn der Druck komplett ‘raus ist“, sagte ein rundum zufriedener Brebach nach der Schlusssirene. In der Tat war von Katerstimmung nach dem Meister-Rausch bei den Seinen überhaupt nichts zu sehen.

Im Gegenteil, zwar kämpften sich die Gäste immer mal wieder heran und schnupperten beim 9:8 (16.) Mitte der ersten Hälfte sogar am Ausgleich, doch der TuS war jederzeit Herr der Lage. Man verwaltete ganz clever die Führung und schien jederzeit einen Gang hochschalten zu können, falls die Westfalia ins Spiel zu kommen drohte. Vor allem Gregor Grajcar, der die Brebach-Sieben in Richtung HSV Herbede verlassen wird, zeigte in seinem letzten Auftritt im grün-weißen Dress eine ganz starke Vorstellung und traf insgesamt neun Mal aus fast allen Lagen ins Schwarze. Auf der anderen Seite erwischte Mathias Kilfitt im Kasten der Bommeraner ebenfalls einen Sahnetag. So setzte man sich bis zur Pause über 17:10 (25.) auf 19:11 ab.

Auch nach dem Seitenwechsel schien zunächst nichts mehr anzubrennen. Erst als Welpers Trainer Michael Wolf auf eine offensivere Deckung umstellte und TuS-Spielmacher Marius Jung zeitweise in Manndeckung nehmen ließ, ließen die Hausherren die Zügel ein wenig schleifen und die letzte Konsequenz für kurze Zeit vermissen. Näher als fünf Tore (26:21, 48.) kam die Westfalia der Brebach-Sieben allerdings nie - auch, weil die TuS-Deckung wie gewohnt zuverlässig ihre Arbeit verrichtete.

Kurz vor dem Ende wurde die Partie dann ein wenig ruppiger. Die Unparteiischen erhitzten mit einigen zweifelhaften Pfiffen nicht nur die Gemüter der Aktiven, was letztlich aber nicht mehr groß ins Gewicht fiel. Beim 32:22 (57.) streiften die ersten Spieler auf der Bommeraner Bank schon ihre grünen Meister-Shirts über, die man stolz dem Publikum präsentierte, nachdem Marvin Gebel mit dem 35:23 den Schlusspunkt setzte. „Das war ein richtig geiler Abschluss. Es war wichtig, dass wir den Fans für die tolle Unterstützung in Heeren und während der Saison etwas zurückgeben“, sagte Brebach glücklich.