Blau-Weiß festigt den zweiten Rang

Überzeugender Auftritt: Juliana Klinge und ihre DJK BW Annen bezwangen den TTC Mennighüffen mit 8:4.
Überzeugender Auftritt: Juliana Klinge und ihre DJK BW Annen bezwangen den TTC Mennighüffen mit 8:4.
Foto: WAZ

Witten.. DJK BW Annen -
TTC Mennighüffen 8:4

BWA: (Doppel) Antonyan/Klinge 1:0, Hermi/Straube 1:0; (Einzel) Narine Antonyan 3:0, Juliana Klinge 2:0, Zeynep Hermi 1:2, Lisa Straube 0:2.

Die Erfolgsserie der DJK Blau-Weiß Annen in der Tischtennis-Oberliga hält weiter an. Auch im Heimspiel gegen die Ostwestfälinnen vom TTC Mennighüffen setzte sich der spielstarke Aufsteiger sicher mit 8:4 durch, konnte sich dabei vor allem bei seinen beiden Routiniers bedanken, die sich jeweils schadlos hielten.

Für die Gäste war es binnen 24 Stunden schon die zweite Partie - ihre erste hatten sie am Samstag glatt mit 8:2 gegen die TTF Schwelm gewonnen. In der kleinen Halle der Holzkamp-Gesamtschule allerdings galt Mennighüffen natürlich als Außenseiter, zumal die Gastgeberinnen aus der Ruhrstadt quasi in bester Besetzung an die Platten gingen. Richtig packend verliefen schon die ersten Partien - Blau-Weiß Annen sackte letztlich beide Doppel ein, jedoch gingen die Spiele jeweils über die volle Fünf-Satz-Distanz. Während Antonyan/Klinge nach einer 2:0-Satzführung noch zittern mussten, zeigten die BWA-Youngster Hermi/Straube nach 0:2-Rückstand famose Moral, gewannen ihren „Krimi“ noch mit 3:2.

„Dass wir da mit 2:0 in Führung gegangen sind, war heute sicher wichtig für uns. Das gibt Sicherheit. Vielleicht wäre es am Ende noch richtig eng geworden“, erklärte Juliana Klinge nach der Begegnung. In den Einzeln behielt sie ebenso wie Annens Spitzenspielerin Narine Antonyan am Sonntagvormittag eine reine Weste. Das BWA-Topduo setzte sich jeweils gegen Sina Tiemann und Tabea Brockmeier durch. So hieß es nach den ersten beiden Einzelrunden 7:3 für die Wittenerinnen. Auch Zeynep Hermi steuerte einen Zähler bei. Nachdem sie ihre erste Partie relativ emotionslos gegen Abwehrspielerin Martina Cepo mit 2:3 verloren hatte, holte sie einen wichtigen Fünf-Satz-Erfolg gegen die starke Rechtshänderin Heindrikje Haas.

Für die ebenfalls erst 13-jährige Lisa Straube indes war es - bis auf den Doppel-Gewinn - ein gebrauchter Tag. Die Schülerin, die zuletzt noch mit einer Knieverletzung hatte pausieren müssen, war nach einer Erkältung offenbar noch ein wenig geschwächt, bot bei ihren beiden 0:3-Niederlagen gegen Haas und Cepo jeweils nur mittelprächtige Leistungen.

Doch am Ende konnten sich die zweitplatzierten Annenerinnen einmal mehr auf Narine Antonyan verlassen, die sich auch gegen Haas sicher mit 3:0-Sätzen behauptete. In der Rückrunde hat sie damit bereits eine 10:0-Einzelbilanz auf ihrem Konto, steht insgesamt bei 27:3. Antonyan war mit ihrer Partie längst fertig, als Zeynep Hermi ihr drittes Einzel gegen Sina Tiemann abschloss. Mennighüffens Spitzenspielerin siegte am Ende glücklich, aber nicht unverdient mit 15:13 im finalen Satz. Das 8:4 aus Annener Sicht ging letztlich in Ordnung.

„Mennighüffen ist eine wirklich sympathische Mannschaft. Ich hoffe, sie bleiben in der Liga. Das Zeug dazu haben sie“, betonte Annens Juliana Klinge nach dem Heimsieg gegen den Tabellenfünften.