Bierey peilt Zeit unter 9:30 Stunden an

Dietmar Bierey vom Triathlon Team Witten peilt beim Ironman in Frankfurt eine Zeit von unter 9:30 Stunden an.
Dietmar Bierey vom Triathlon Team Witten peilt beim Ironman in Frankfurt eine Zeit von unter 9:30 Stunden an.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Triathlon Team TG Witten ist mit drei Athleten beim Ironman in Frankfurt vertreten. Große Hitze vorhergesagt.

Witten..  Am kommenden Sonntag wird es ernst für Dietmar „Didi“ Bierey, Stefan Gawlick und Waclaw Janikowski vom Triathlon Team TG Witten. Um 7 Uhr morgens geht es am Langener Waldsee nahe Frankfurt los mit dem Abenteuer Ironman. Insgesamt 226 Kilometer haben die Athleten an diesem Tag vor der Brust, aufgeteilt in 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und abschließenden 42,2 Kilometern Laufen.

Hohe Ambitionen hegt dabei Dietmar Bierey, der auf eine Podiumsplatzierung in seiner Altersklasse hofft. „Vorgenommen habe ich mir eine Zeit von unter 9:30 Stunden“, definiert er sein Ziel. Gut vorbereitet geht Bierey an den Start, so absolvierte er in der Vorbereitung etwa 6.500 Kilometer auf dem Rad, 1.000 Kilometer beim Laufen und 150 Kilometer im Wasser. Weiterhin nutzte er zwei Trainingslager zur Festigung seiner Form.

„Vor zwei Jahren musste ich in Frankfurt in aussichtsreicher Position beim Laufen verletzungsbedingt aufgeben. Diesmal gehe ich ohne verletzungsbedingte Vorbelastung ins Rennen. Respekt habe ich allerdings vor der angesagten Hitze am Veranstaltungstag“, erläutert Bierey vor dem Wettkampf. Als Radsportler und ehemaliger Feuerwehrweltmeister wird dieser seine Spezialdisziplin vor dem abschließenden Marathon sicherlich nutzen, um den Grundstein für sein ambitioniertes Ziel zu setzen.

Anders als der alte Ironman-Hase Dietmar Bierey gibt Stefan Gawlick seine Premiere auf der klassischen Ironman-Distanz. Gut durch kommen und Erfahrung sammeln steht am Sonntag für den Novizen aus Witten ganz klar im Vordergrund. Wie oft Waclaw Janikowski bereits auf der Langdistanz gestartet ist, weiss dieser selber nicht so ganz genau. Doch das Ziel für ihn ist klar: vor Toreschluss um 22 Uhr die Ziellinie auf dem Römerberg überqueren.