Behrla verliert Achtelfinale gegen
12.02.2012 | 21:06 Uhr 2012-02-12T21:06:00+0100
Oberwart (AUT).Auch wenn er diesmal zumindest die ersten beiden Runden überstand - erneut reichte es für Benjamin Behrla (Sport-Union Annen) auf internationaler Ebene nicht zu einem Erfolgserlebnis. Beim Weltcup im österreichischen Oberwart unterlag er dem Belgier Elco van der Geest - viel schlimmer aber war für den Wittener die Tatsache, dass Nationalmannschafts-Rivale Dimitri Peters das Turnier gewann.
Gleich im ersten Kampf musste Behrla einen schweren Brocken in der 100-kg-Klasse aus dem Weg räumen. Doch nach zähem Duell mit dem Weißrussen Yauhen Biadulin setzte sich der SUA-Judoka am Ende doch durch - und das, obwohl die Rippenprellung aus der Vorwoche ihn noch immer leicht behinderte. Umso besser, dass es im folgenden Kampf gegen den jungen Niederländer Tobias Mol rasend schnell ging. Gleich der erste Wurfansatz des SUA-Asses saß: Ippon nach 15 Sekunden.
Immerhin ein erster Hoffnungsschimmer auf dem Weg zur erhofften Olympia-Qualifikation. Nach den letzten Rückschlägen in Tiflis und in Paris, wo Benjamin Behrla jeweils schon in der ersten Runde scheiterte, waren diese beiden Siege Balsam für die geschundene Sportler-Seele.
Doch im Achtelfinale wartete kein Geringerer als der topgesetzte Belgier Elco van der Geest (Weltranglisten-12.). Und auch wenn Behrla alles versuchte und wirklich einen guten Kampf auf Biegen und Brechen lieferte, um weitere Punkte fürs Olympia-Klassment zu gewinnen - van der Geest entschied das Duell mit zwei Yuko-Wertungen zu seinen Gunsten. Später enteilte Dimitri Peters (Rotenburg) durch seinen Turniersieg gegen den Esten Grigori Minaskin - aus Behrlas zweitem Olympia-Start dürfte wohl doch nichts mehr werden.
Der für die SU Annen in der Bundesliga startende Niederländer Robby van Laarhoven scheiterte im 90-kg-Wettbewerb schon in Runde eins am starken Briten Matthew Purssey, der dann dem Ex-Wittener Christophe Lambert (Judo in Holle) unterlag.
Beim Damen-Weltcup in Budapest verpasste derweil die SUA-Niederländerin Esther Stam nur knapp den Einzug ins Viertelfinale, verlor nach Erfolgen gegen Mariana Silva (Brasilien) und Eva Koubkova (Tschechien) mit Waza-ari-Wertung gegen die Slowenin Tina Trstenjak.
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