BCC schnuppert Höhenluft
19.12.2011 | 18:01 Uhr 2011-12-19T18:01:00+0100
Witten. In der Bundesliga Dreiband führt der BCC Witten dank eines Sieges und eines Unentschiedens die Tabelle nach der Hinrunde an und ist Herbstmeister. Da Titelverteidiger BF „Horster Eck“ Essen überraschend in Fehrbach und Elversberg verlor, ist nun die BA Bottrop ärgster Wittener Verfolger mit einem Punkt Rückstand.
BF Fehrbach -
BCC Witten1:7
In Fehrbach begann alles nach Plan. An den beiden unteren Positionen des Teams konnten sowohl Volker Baten am vierten als auch Ronny Lindemann am dritten Brett zwei Siege einfahren, die die 4:0-Führung bedeuteten. Den Siegpunkt für den BCC besorgte Stefan Galla am zweiten Brett. Es lief gar nicht bei „Mr. Zuverlässig“ - Gegner Patrick Sofsky lag stets vorn. Doch beim Stande von 18:30 machte Galla eine Serie von 13 Punkten und ging somit in Führung. Doch Sofsky blieb weiterhin stark und zog sogar auf 41:49 davon. Doch Galla erreichte die Partiedistanz von 50 Punkten dennoch als Erster. Sofsky konnte im Nachstoß nur zum 50:50 in 40 Aufnahmen ausgleichen. Die Wittener mussten allerdings um einen Gesamtsieg gar nicht zittern, da der Belgier Eddy Leppens am ersten Brett eine glanzvolle Vorstellung bot und dem Koreaner In Won Kang nicht die Spur einer Chance ließ. Mit 50:17 in 24 Aufnahmen deklassierte er den Mann aus dem Fernen Osten förmlich und reiste prompt in die Niederlande ab.
BC Elversberg -
BCC Witten4:4
So musste man am Sonntag ohne Eddy Leppens beim BC Elversberg antreten. Keine einfache Aufgabe, da Elversberg im Gegensatz zum BCC auf seinen belgischen Star Frederic Caudron zurückgreifen konnte. Es begann in Elversberg nicht gut für den BCC. Edgar Bettzieche am vierten Brett verlor gegen Volker Marx in einer sehr defensiv geführten Partie 35:40 in 51 Aufnahmen. Doch Volker Baten sorgte am dritten Brett für den Ausgleich. Mit 40:29 in 45 Aufnahmen besiegte er Falko Willenberger.
Jetzt würde es sicher auf Ronny Lindemann am zweiten Brett (gegen Johann Schirmbrand) ankommen, wenn der BCC noch etwas Zählbares würde mitnehmen wollen. Lindemann spielte stark und gewann 50:40 in 41 Aufnahmen. Und wie erging es Stefan Galla am ersten Brett gegen den belgischen Ausnahmekönner Caudron? Es gab nichts zu gewinnen. Galla spielte wahrlich nicht schlecht. Doch der Belgier ist wie eine Maschine und ließ sich partout nicht aus der Ruhe bringen. Mit 36:50 in nur 24 Aufnahmen unterlag Galla dann auch deutlich. Sein Kommentar nach der Partie: „Da denkt man, man wäre schon ein ganz Guter und sieht gegen so einen Spieler aus wie ein Anfänger. Caudron trifft einfach immer - mit einer nicht nachzuvollziehenden Sicherheit. Der Mann ist als Gegner einfach schrecklich.“
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