Basteln an den Grundlagen
04.02.2010 | 14:09 Uhr 2010-02-04T14:09:00+0100Starke Wittener Fraktion beim Nationalmannschafts-Lehrgang in Südafrika. Sonnige Zeit in 1400 Meter Höhe
Eine Art Urlaub war die Reise ins südafrikanische Potchefstroom für die fünf Athleten des Asics TEAM Witten nur in den ersten Tagen nach der Anreise am 24. Januar. Da gönnte ihnen Bundestrainer Roland Knoll noch Zeit zur Erholung und zur Anpassung an die deutlich veränderten Wetterbedingungen im Nordwesten Südafrikas.
„Vergangenen Freitag ging es dann aber richtig los“, berichtet Sebastian Rank. Gemeinsam mit seinen Asics TEAM-Kollegen Carina Brechters, Kathrin Müller, Nils Frommhold und Christian Prochnow musste er sich von diesem Tag an vielen Trainingskilometern im Grundlagenbereich stellen und wird dies bis zum 14. Februar auch noch weiterhin tun müssen. „Das läuft bis jetzt alles sehr rund. Die Sonne ist eine Wohltat im Vergleich mit den eisigen Temperaturen in Deutschland und es hat noch keine negativen Zwischenfälle gegeben“, so Rank weiter.
Ein positives Zwischenfazit zieht auch Kathrin Müller, die bereits 2008 in Potchefstroom trainiert hat. „Die Bedingungen hier auf 1400 Meter Höhe sind hervorragend. Vor zwei Jahren habe ich auch schon sehr gute Erfahrungen mit einem ruhigen Grundlagentraining in der Höhe gemacht“, ist sie sich sicher, die bisher gut verlaufene Saisonvorbereitung lückenlos weiter vorantreiben zu können.
Erfreulich findet sie überdies die Gelegenheit, innerhalb des DTU-Trainingslagers mit einer Reihe von Wittener Bundesliga-Athletinnen am Mannschaftsgeist zu arbeiten. „Wir können hier in Südafrika wieder einmal als starkes Wittener Team inmitten des Nationalteams auflaufen, und dabei auch die Neuzugänge Carina und Nils einbinden.“
Die Basis für eine erfolgreiche Bundesligasaison 2010 ist somit bald gelegt. Es folgt noch der Feinschliff und die intensive Wettkampfvorbereitung. „Im März wird ein Teil der Wittener Mannschaft dazu unter anderem auf Mallorca weilen“, blickt Müller schon voraus. Doch erst werden in Südafrika noch einige Schweißtropfen fließen.
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