Aufstiegschance für ETSV nur minimal

Blieb zuletzt auch gegen Mennighüffen ohne Niederlage: Annens Narine Antonyan.
Blieb zuletzt auch gegen Mennighüffen ohne Niederlage: Annens Narine Antonyan.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Während die Oberliga-Damen der DJK BW Annen von Sieg zu Sieg eilen, schwimmen die Felle des ETSV Witten im Aufstiegskampf davon.

Witten..  Wohin geht die Reise für Tischtennis-Oberligist ETSV Witten? Aktuell sieht es eher danach aus, als wenn sich Jörg Priestley und Co. den angestrebten Aufstieg in die NRW-Liga abschminken könnten. Bei den Oberliga-Damen der DJK BW Annen derweil läuft die Saison wie am Schnürchen - zumindest die Vizemeisterschaft sollte für den Aufsteiger drin sein.


Damen-Oberliga
SV Bergheim - DJK BW Annen (Sa., 18.30 Uhr).
Mit einem weiteren Sieg am Samstagabend würden die Blau-Weißen ihrem Ziel, am Ende der Saison zumindest Rang zwei hinter Top-Favorit Ottmarsbocholt zu belegen, ein großes Stück näher kommen. Gastgeber SV Bergheim (ein Ortsteil des ostwestfälischen Steinheim) enttäuschte zuletzt bei der 6:8-Niederlage gegen Bergneustadt - und auch im Hinspiel zog das Team in Witten den Kürzeren, damals mit 4:8. Mit neun Zählern Rückstand aufs rettende Ufer dürften sich die Bergheimerinnen schon jetzt kaum noch Hoffnungen machen, auch im nächsten Jahr noch in der Oberliga mitzumischen. „Wir fahren da sicherlich als Favoriten hin und wollen zwei Punkte“, so Juliana Klinge.


Verbandsliga
ETSV Witten - TTC Herne-Vöde (Sa., 18.30 Uhr, SpH Brenschenschule).
„Alles andere als Platz fünf darf uns nicht mehr interessieren“, sagte ETSV-Akteur Tobias Knoll unlängst. Mit einem Heimsieg gegen den Tabellendritten TTC Herne-Vöde würden die „Eisenbahner“ ihre Chancen zumindest wahren. Nachteil für die Wittener: Marco Aatz liegt flach, wird am Samstagabend von Dirk Knufinke vertreten.

Ernüchternd war für das ETSV-Sextett die kaum einkalkulierte 5:9-Schlappe zuletzt in Hagen. Jetzt steht das Verbandsliga-Team schon gehörig unter Zugzwang. Immerhin: Die Partien gegen den direkten Konkurrenten Germania Kamen sowie gegen die bislang chancenlosen Teams vom Ende der Tabelle müssen die „Eisenbahner“ in den kommenden Wochen noch ‘ran - dort gibt’s noch genug Chancen, Punkte zu sammeln.


Damen-Verbandsliga
DJK Viktoria Bochum - DJK BW Annen II (So., 11 Uhr).
Wenn es schlecht läuft am Wochenende, dann stürzt die Zweitvertretung der Blau-Weißen auf den Relegationsplatz ab. Gastgeber Viktoria Bochum hat diesen aktuell noch inne, liegt aber nur einen Zähler hinter der DJK. In der Rückserie haben die Wittenerinnen bislang enttäuscht, holten aus fünf Partien lediglich einen Punkt.

Am Sonntag wollen Karin Sauerbier und Co. nun den ersten Befreiungsschlag gegen einen direkten Konkurrenten landen. Das Hinspiel gewann man hauchdünn mit 8:6 - gegen eine Wiederholung hätte der Tabellenachte wohl nichts einzuwenden. In den kommenden Wochen entscheidet sich das sportliche Schicksal der BWA-Reserve, denn jetzt geht es der Reihe nach gegen alle „Keller“-Kontrahenten.