Auch Hombruch kein Stolperstein

Starke Partie im Rückraum-Zentrum: Bommerns Marius Jung (li.) warf selbst zwei Tore.
Starke Partie im Rückraum-Zentrum: Bommerns Marius Jung (li.) warf selbst zwei Tore.
Foto: FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Der TuS Bommern hat seine Spitzenposition in der Landesliga durch einen überzeugenden 30:24-Erfolg über Westfalia Hombruch verteidigt.

Bommern.. TuS Bommern -
Westfalia Hombruch 30:24

TuS: Kilfitt; Groß (7), F. Jung (4), Sipos (4/1), Burbaum, M. Jung (2), Mazur (4), Wichmann (4), Reichelt, Buchholz (5), Gebel, Meister, Hitzemann.
Zuschauer: 180.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze der Handball-Landesliga geht weiter - und der TuS Bommern hat mit einem überzeugenden 30:24 (17:11)-Erfolg über den Tabellenvierten TuS Westfalia Hombruch dafür gesorgt, dass die Grün-Weißen auch weiterhin vom Aufstieg träumen dürfen.

Ein einziges Mal durften sich die Dortmunder Gäste am Samstagabend über eine Führung freuen. Das war, als Axel Prepens einen der ersten Angriffe nach knapp zwei Spielminuten zum 1:0 abschloss. In der Folgezeit? Zumindest in Halbzeit eins durchweg klare Dominanz des Tabellenführers, der vielleicht die stärkste Viertelstunde seit langem aufs Parkett zauberte. Vom Kreis traf Andreas Buchholz in souveräner Manier - ebenso wie aus dem Rückraum Fabian Jung und von der Linksaußen-Position Felix Groß. Und dann war da ja noch Raban Mazur, der aufgrund des Fehlens von Marcel Tarlinski (fiebrige Erkältung) im rechten Rückraum begann und einen Sahnetag erwischte. Nach zwölf Minuten markierte er das 9:3 - Hombruch sah überhaupt kein Land.

Den vielleicht sehenswertesten Angriff der Wittener schloss wenig später Lars Wichmann locker mit dem 12:4 ab. Zuvor war der wieselflinke Felix Groß, geschickt von Hand zu Hand prellend wie ein Basketballer, an drei, vier Hombruchern vorbeigesprintet und legte mit viel Übersicht quer für den mitlaufenden Wichmann. Klar, dass da von Trainer Ingo Brebach begeisterter Applaus kam.

„In der Anfangsphase haben wir das wirklich sehr gut gemacht. Ich habe den Jungs vor dem Spiel noch einmal eingetrichtert, wie wichtig es ist, die taktische Disziplin zu wahren“, so der TuS-Coach. Sein Team hielt sich an die Vorgaben und hatte beim Pausenstand von 17:11 schon die halbe Miete drin.

Groß wirft das 30. TuS-Tor

Doch die Hombrucher wollten diese Partie nicht so ganz ohne Weiteres herschenken, kamen zu Beginn des zweiten Abschnitts noch einmal heran. In der 40. Minute verkürzte Torben Sasse für die Gäste auf 17:20, wenig später gab’s eine Zeitstrafe wegen Meckerns gegen den auf der Ersatzbank sitzenden Andreas Buchholz. „Zu dem Zeitpunkt haben wir unseren Weg mal kurz verlassen“, stellte auch der Trainer kritisch fest. Doch jetzt konnten sich die Bommeraner auf Keeper Mathias Kilfitt verlassen, der mehrfach glänzend hielt. Bis zur 50. Minute hatte sich der TuS auf 26:20 entscheidend abgesetzt ließ nichts mehr anbrennen. Es passte gut ins Bild, dass Felix Groß seine starke Vorstellung mit dem 30:23 krönte. „Das war insgesamt eine tolle Teamleistung. Wir halten den Druck weiter hoch“, lobte Ingo Brebach.