„asics Team“ muss improvisieren
30.07.2010 | 18:25 Uhr 2010-07-30T18:25:00+0200
Witten.Zwei Wettkämpfe, zwei Siege - besser hätte die Ausbeute vom „asics Team“ Witten in der Damen-Bundesliga bislang überhaupt nicht sein können. Mit fünf Zählern Vorsprung tritt das Quartett aus der Ruhrstadt am heutigen Samstag, 31. Juli, in Offenburg an - auf Rang zwei liegt aktuell völlig überraschend das AVU-Team des PV-Triathlon.
Dass das „asics Team“ in Baden-Württemberg (Start zum Super-Sprint) ist am Samstag ab 16.30 Uhr) nicht in optimaler Besetzung antreten kann, treibt Teamleiter Richard Gutt keine allzu tiefen Sorgenfalten auf die Stirn. „Wir kämpfen sicherlich um einen Podiumsplatz, aber Favorit auf den Tagessieg sind für mich die Erlanger Damen“, sieht er den Tabellendritten aus dem Fränkischen ob der personellen Besetzung leicht im Vorteil. Sein Team wird am Gifizsee voraussichtlich in der Besetzung Lena Brunkhorst, Tina Herklotz, Maxine Seear (Australien) und Maren Wolter an den Start gehen.
„Ich habe volles Vertrauen in die Mannschaft“, so Gutt. „Sie werden schon einen guten Wettkampf absolvieren.“ Bei den bisherigen beiden Starts war noch die Vize-Weltmeisterin Lisa Norden (Schweden) am Start, die nun aber zwei schwere Rennen der WM-Serie in den Knochen hat und von London aus gleich durchgestartet ist zum nächsten Trainingslager. Auch Carina Brechters (Trainingsrückstand) kann nicht mit von der Partie sein - ebenso wie Kathrin Müller, die sich auf die letzten WM-Rennen vorbereitet.
„Ich hoffe sehr, dass wir unsere Topposition halten können, dafür werden wir alles geben“, gibt sich Lena Brunkhorst aber kämpferisch vor dem Offenburger Supersprint. „Es dürfen keine Pannen passieren, sonst wird es für uns sicherlich gefährlich.“
Auf Seiten des bislang so überraschend starken AVU-Teams des PV-Triathlon wird ebenso ein völlig neues Quartett in Baden-Württemberg sein Glück versuchen. Neben der Dänin Camilla Pedersen, die schon zum Auftakt in Gladbeck einen richtig guten Eindruck hinterlassen hatte, streifen sich in Offenburg Linda Klauke, Carolin Nordkamp und Marietta Herrmann das orangene PV-Trikot über.
„Ich würde mir wünschen, dass wir so um den fünften oder sechsten Platz landen“, meinte Teamchef Matthias Bergner vor der Abfahrt gen Süddeutschland. Die Niederländerinnen Neiske Becks und Sarissa de Vries sind im Höhentrainingslager, Wencke Stoltz pausiert derweil.
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