Arthur Eisenkrein holt Silber

Arthur Eisenkrein bejubelte in Nendingen seine DM-Silbermedaille.
Arthur Eisenkrein bejubelte in Nendingen seine DM-Silbermedaille.
Foto: Fischer / FUNKE Foto Services
Was wir bereits wissen
Youngster vom KSV Witten 07 mit tollem Ergebnis bei der Freistil-DM in Nendingen. Viviane Herda auf Platz fünf.

Tuttlingen..  Toller Erfolg für Arthur Eisenkrein: Der junge Zweitligaringer vom KSV Witten 07 hat bei der Deutschen Meisterschaft im Freistil in Nendingen den Vize-Titel errungen. Viviane Herda belegte den respektablen fünften Rang und für Alexander Storck war das Turnier nach nur einem Kampf vorbei.

Eisenkrein startete in der Gewichtsklasse bis 61 Kilo und traf im ersten Kampf auf Stephan Schöpperle (SpVgg Freising). Hier fuhr Eisenkrein einen klaren Punktsieg ein. Gegen Vladislav Wagner (WKG Untere Nahe) machte der KSV-Akteur dann den Einzug ins Finale perfekt. Knapp mit 11:8 setzte er sich nach Punkten durch. Zum ganz großen Wurf reichte es am Ende aber nicht. Manuel Wolfer (RG Hausen-Zell) erwies sich als zu hohe Hürde und siegte technisch überlegen gegen den jungen Wittener, der mit der Silbermedaille allerdings gut leben kann.

Dass Viviane Herda mal eine DM-Medaille abgreifen wird ist – entwickelt sie sich so gut weiter – alles andere als unwahrscheinlich. In Nendingen war es für die 17-Jährige Wittenerin allerdings noch nicht so weit. In der 58-Kilo-Klasse traf Herda im ersten Kampf auf ihre Vereinskameradin Michelle Lipfert. Während Herda nach dem Punktsieg (5:2) weiter auf eine Medaille hoffen durfte, war für Lipfert das Turnier beendet.

Gegen Luisa Niemesch (SV Weingarten) zog Herda im Halbfinale aber klar den Kürzeren, landete beim Stand von 0:4 auf den Schultern. Niemesch verlor später das Finale gegen Laura Mertens (AC Ückerath). Viviane Herda musste sich indes mit Rang fünf zufrieden geben. Beim Stand von 2:2 landete sie gegen Elena Brugger (TuS Adelhausen) auf den Schultern.

Der für den KSV Witten kämpfende, aber in Nendingen für seinen Heimatverein KSV 1920 Erkenschwick antretende Alexander Storck (70 Kilo) hatte etwas Pech. Er unterlag in der Qualifikationsrunde Daniel Sartakov knapp mit 4:5 nach Punkten und musste somit nach nur einem Kampf die Segel bereits streichen.