Angespannt vor dem „Big Point“
09.02.2012 | 18:15 Uhr 2012-02-09T18:15:00+0100
Bommern.Das Abstiegsgespenst geistert am Samstag (19.30 Uhr, SuFz Bommern) wieder in der Heimstätte des Handball-Verbandsligisten TuS Bommern umher - denn diesmal sind es gleich zwei Kandidaten für das Abrutschen in die Landesliga, die sich dort gegenüberstehen.
Noch mieser als für die Wittener (13./6:24-Punkte) selbst ist die Situation aktuell nur für Schlusslicht ATV Dorstfeld (4:26). Doch auch die Hombrucher sind als Tabellenzehnter noch längst nicht aus dem Schneider: Die Westfalia hat derzeit 11:19-Punkte auf ihrem Konto und versäumte es am vergangenen Spieltag daheim im Kellerduell gegen den TuS Ferndorf II (25:30), sich zumindest ein kleines Stückchen abzusetzen.
„Wir müssen dieses Spiel einfach gewinnen - dazu gibt es überhaupt keine Alternative“, weiß Bommerns Trainer Dirk Hille, der exakt diese Worte schon vor den letzten Heimspielen in den Mund genommen hat. Diesmal ist die Lage vielleicht sogar noch ein wenig ernster für die Grün-Weißen, denn das rettende Ufer ist nach dem Ferndorfer Erfolgserlebnis nun vier Zähler entfernt. „Und eigentlich darf man Ferndorf da unten gar nicht mit ‘reinrechnen. Wenn die Hilfe brauchen, dann bekommen sie die von ihrer ersten Mannschaft oder aus der A-Jugend“, weiß Dirk Hille um die etwas komfortablere Situation bei den ebenso gefährdeten Siegerländern.
„Wenn wir an Schwitten und Hombruch dranbleiben wollen, müssen wir die beiden Punkte holen“, fordert der TuS-Coach, der auf eine Rückkehr von Bastian Kessler (Leiste) und Martin Schäfer (Finger) hofft. „Wichtig ist einmal mehr die Abwehrarbeit. Ich würde mich freuen, wenn unser Torhüter André Bauer wieder einen so guten Tag erwischen würde wie beim letzten Heimspiel“, denkt Hille an den Sieg gegen den HSC Eintracht Recklinghausen zurück, als Keeper Bauer herausragend agierte.
„Das wird am Samstag ein absoluter ,Big Point’ - da gibt’s nichts schönzureden“, fiebert der Coach der Partie entgegen. An die Hinrunden-Begegnung in Hombruch denkt er derweil gar nicht gerne zurück: Damals verletzte sich Felix Groß frühzeitig (Kreuzbandriss), im Anschluss gingen die Bommeraner mit 22:31 baden. Insofern ist der direkte Vergleich nun schwer zu gewinnen.
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