Altstadts Wunsch geht in Erfüllung

Witten..  „Wir haben unser Traumlos bekommen“, sagt Thomas Altstadt, Vorsitzender des Ringer-Zweitligisten KSV Witten 07, mit Blick auf den Kampfplan für die kommende Saison. Da beginnen die Ruhrstädter zwar in der Fremde, haben den letzten Kampf am Jahresende aber daheim in der Husemannhalle.

Die Idee, die dahinter steckt: Am Auftakt-Wochenende (5. September) wollte man der Zwiebelkirmes möglichst aus dem Weg gehen, die viele potenzielle Gäste kosten würde. Zudem kann man zum Ausklang der Saison (12. Dezember) „nach dem Kampf mit Mannschaft und Fans noch eine Weihnachtsfeier machen“, erklärt Altstadt.

Dass man das erste Duell gleich beim letztjährigen Liga-Dritten ASV Hüttigweiler bestreitet, ist zumindest mal ein brisantes Los. „Ich denke mal, in der kommenden Saison wird es heißen: Witten gegen die Saarländer“, schätzt der KSV-Chef die Teams aus dem Südwesten besonders stark ein. Als Vizemeister haben die Ringer aus der Ruhrstadt natürlich auch einiges vor. „Wir sind auf jeden Fall gut aufgestellt und können sicher vorne landen“, sagt Thomas Altstadt, der mit dem bestehenden Kader zufrieden ist.

Bis auf den Bulgaren Leon Marinov Suhov und Altmeister Mesut Kayar (Karriere-Ende; jetzt Trainer des VfK Lünen-Süd) hat der KSV keinen Ringer verloren und sich entsprechende Verstärkung an Land gezogen. Einen moldawischen Ringer für die 75-kg-Klasse hat der KSV verpflichtet, dazu einen Kubaner mit schwedischem Pass für die unterste Gewichtsklasse (-57 kg). Zudem haben die besten Punktesammler des Vorjahres durchweg verlängert - u. a. Mirko Englich, Imants Lagodskis, Yunier Castillo, Nico Brunner und Alexander Storck. Auch um die Eisenkrein-Brüder bemüht man sich.