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Handball - Verbandsliga

Achterbahn fährt nicht ins Glück

07.02.2010 | 21:02 Uhr
Achterbahn fährt nicht ins Glück

TuS Bommern verliert nach starkem Auftritt beim Tabellenführer TV Schwitten mit 29:33

TV Schwitten - TuS Bommern  33:29 (18:17) 

TuS: Kilfitt; Lieber (12/2), Born (5/2), Funke (4), Sonnenschein (3), Matalla (3), Jung (1), Meuren (1), Kessler.

Spielfilm: 3:1 (5.), 7:4 (8.), 8:9 (14.), 14:15 (26.), 17:16 (29.), 19:17 (31.), 19:22 (36.), 24:23 (5.), 24:26 (45.), 28:26 (53.), 30:27 (56.), 33:28 (59.).

Menden. Im Vorjahr trennten beide Teams noch zwei Klassen, und es ist durchaus möglich, dass dies auch nächste Saison so sein wird, denn der TuS Bommern schielt mit einem Auge Richtung Landesliga, während der TV Schwitten nach diesem 33:29 (18:17)-Heimsieg weiterhin Tabellenführer bleibt.

Da kann Bommerns Kai Funke (li.) nur noch hinterherschauen...

„Ich empfinde das Ergebnis als ungerecht, denn wir haben die Schwittener teilweise richtig ausgespielt. Aber unsere Fehler wurden von einem cleveren Gegner konsequent genutzt, und in der Schlussphase ging uns auch ein wenig die Puste aus", resümierte TuS-Trainer Claudio Simone, der das Match als Vorbereitung auf die wichtigeren Kellerderbys ansah und froh über zahlreiche gute Ansätze war. Insbesondere der Halblinke Daniel Lieber setzte der Schwittener Abwehr mächtig zu, avancierte mit zehn Feldtoren zum überragenden Schützen. Der TVS dachte gar nicht daran, sein Abwehrsystem zu ändern und Lieber in Manndeckung zu nehmen. Ganz anders die Wittener, die vom ersten Anwurf weg die Rückraumshooter Knez und Trattner aus dem Spiel nahmen.

Fünf TuS-Treffer in Serie bis zum 22:19

Doch konnten sie aus den anfänglich drei Überzahlphasen kaum Kapital schlagen, lagen sogar mit 4:7 in Rückstand. Nach 14 Minuten aber ging der TuS zum 9:8 erstmals in Front und legte bis zum 15:14 stets einen Treffer vor. Die zweite Hälfte glich für den TuS einer Achterbahnfahrt. Nach dem 17:19 gelangen fünf Treffer in Folge, waren die mitgereisten Fans begeistert vom schnellen Konterspiel ihrer Mannschaft, die auch auf das 24:23 für den in Überzahl treffsicheren Spitzenreiter die passende Antwort wusste und mit einem Dreierpack zum 26:24 ihre Anwartschaft auf zwei Bonuspunkte anmeldete. Als aber Schwittens Spielertrainer Tihomir Knez mit einem Doppelschlag den Ausgleich herstellte, Philip Trattner in Unterzahl traf, während Bommern mehrfach am nun stellungssicheren Schwittener Keeper Schankowski scheiterte, nahm die Partie doch noch ihren vorprogrammierten Verlauf. Gleichwohl: Die Bommeraner wussten schon vorab, dass sie die Punkte gegen den Abstieg vermutlich anderswo werden sammeln müssen.

Bernd Großmann

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