Zitterpartie des SV Brünen geht nach der Nullnummer weiter

Sie hatten Vollgas gegeben, doch zu mehr als einen Punkt reichte es nicht: Der SV Brünen (schwarze Trikots) und Biemenhorst trennten sich 0:0.
Sie hatten Vollgas gegeben, doch zu mehr als einen Punkt reichte es nicht: Der SV Brünen (schwarze Trikots) und Biemenhorst trennten sich 0:0.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Im vorletzten Saisonspiel kam Fußball-A-Ligist SV Brünen zu einem 0:0 gegen den SV Biemenhorst. Die Klassenzugehörigkeit entscheidet sich erst am 7. Juni.

Hamminkeln..  Nebenan zielten und trafen sie auch, die Brüner Schützen ermittelten ihren König. Zwischendurch statteten sie dem Kreisliga-A-Kick zwischen dem SV Brünen und dem SV Biemenhorst einen Beuch ab. Doch dort traf an diesem Samstagnachmittag niemand ins Schwarze. „Ich bin aber zufrieden mit dem Punkt, denn das war ein Spiel auf Augenhöhe“, resümierte Brünens Interimstrainer Wolfgang Schanzmann nach dem torlosen Remis des abstiegsgefährdeten Aufsteigers.

Nur noch eine Partie bei Borussia Bocholt (7. Juni) steht für den am kommenden Wochenende spielfreien SV Brünen auf dem Programm. „Deshalb war es sehr wichtig, etwas zu holen. Aber das wird natürlich noch sehr spannend“, sagte Schanzmann. Voraussichtlich erst in der finalen Runde wird sich die Klassenzugehörigkeit der neuen Truppe des derzeitigen PSV II-Trainers Aycin Özbek, der zu den Zaungästen zählte, entscheiden.

Gegen Biemenhorst bescheinigte Wolfgang Schanzmann seiner Elf „einen engagierten Auftritt, eine hohe Laufbereitschaft. Sie haben richtig Gas gegeben.“ Nach leichter Überlegenheit der Gäste in Hälfte eins gestaltete sich der zweite Durchgang ausgeglichen. „Da haben wir aber leider einige gute Konterchancen nicht richtig ausgespielt“, bedauerte der SVB-Trainer. Ein wenig Glück stand den Platzherren jedoch nach 57 Minuten auch zur Seite: Biemenhorst traf nur den Pfosten. Die beste Möglichkeit des SV Brünen, einen Distanzschuss von Jan Rother, vereitelte der Gäste-Keeper (73.). Nach dem Abpfiff fanden dann Schützen und Kicker doch noch ein gemeinsames Ziel. „Beide haben gut gefeiert auf dem Schützenfest“, erzählte Wolfgang Schanzmann.