Weseler TV rechnet nicht mehr mit der Relegation

Carsten Heisterkamp und GW Flüren stehen nach dem 9:4 gegen SV Walbeck II in der Relegationsrunde zur Landesliga.
Carsten Heisterkamp und GW Flüren stehen nach dem 9:4 gegen SV Walbeck II in der Relegationsrunde zur Landesliga.
Foto: FUNKE Foto Services / Gerd Herma
Was wir bereits wissen
Ein Spieltag noch, Tischtennis-Landesligist Weseler TV weist einen Punkt Rückstand auf Relegationsplatz vier auf. Bezirksligist GW Flüren hat dagegen die Aufstiegsrunde erreicht.

Am Niederrhein..  Der Weseler TV kam in der Tischtennis-Landesliga im Nachbarduell gegen den TV Voerde zu einem glatten 9:3-Erfolg, weist aber einen Punkt Rückstand auf WRW Kleve II auf. Kleve gewann sein Nachholspiel in Millingen (9:2), gab sich auch gegen Kellen keine Blöße (9:2) und belegt Relegationsplatz vier. Die endgültige Entscheidung fällt erst am letzten Spieltag.

„Aber wir rechnen nicht damit, dass Kleve gegen Oberhausen II patzt. Die Chance an diesem Wochenende gegen Kellen war da wesentlich größer“, sagte Mannschaftsführer Gordon Thiel. Er sei sehr zufrieden mit der Rückrunde, und dies ganz unabhängig davon, welcher Platz es am Ende werde. Gegen Voerde bewies der WTV wieder seine Doppelstärke. „Egal, in welcher Aufstellung wir auch spielen“, so Thiel. Sebastian Hallen/Veit Grüttgen, Ralph Benning/Felix Markett und Stefan Rademacher/Gordon Thiel drehten mächtig auf und stellte die Weichen mit drei Erfolgen gleich auf Sieg. Für die weiteren Punkte im Einzel sorgten Hallen (2), Grüttgen, Thiel, Benning und Rademacher.

GW Flüren steht nach dem 9:4-Heimsieg in der Bezirksliga gegen den SV Walbeck II bereits einen Spieltag vor dem Saisonende als Tabellenvierter fest und damit in der Aufstiegsrunde. „Wir sind zufrieden, das war mehr als wie vor Saisonbeginn erwartet haben“, meinte Spieler und Abteilungsleiter Dieter Kiehle, der zwei Einzel und an der Seite von Leon Becks auch ein Doppel gewann. Dabei sei Walbeck besser gewesen, als es das Ergebnis aussagt. „Einige Spiele waren schon recht eng“, so Kiehle. Für GWF erfolgreich waren noch Michael Gerth/Torsten Lantermann, Carsten Heisterkamp, Becks, Gerth, Lantermann und Tobias Benning.

Der TV Mehrhoog feierte mit einem 9:7-Heimsieg gegen SV Union Kevelaer-Wetten den vorzeitigen Klassenerhalt. Mehrhoog startete gleich mit drei Doppelerfolgen von Mario Tenbrock-Ingenhorst/Matthias Pumpe, Dirk Wolbring/Rene Weigang und Winfried Terhorst/Andre Tenbrock-Ingenhorst. Einen offenen Schlagabtausch gab es dann bei den Einzeln. Der Vorsprung der Mehrhooger schmolz dahin bis zum 8:7. Im Schlussdoppel dann der erlösende Sieg durch M. Tenbrock-Ingenhorst/Pumpe nach fünf Sätzen. Im Einzel punkteten Pumpe (2), Wolbring, Terhorst und Weigang.

Der SV Bislich muss nach der 5:9-Niederlage gegen den TTC Geldern-Veert um den Klassenerhalt bangen. Erneut fehlte Benjamin Aulich. „Unsere Ansprüche waren vor Saisonbeginn höher. Aber jetzt müssen wir im letzten Spiel siegen, um nicht direkt abzusteigen“, sagte Abteilungsleiter Dirk van Rheinberg. Daniel Heister/Roman Maas, Marco Diederichs, Mass, Michael Keß und Christian Könders punkteten.

Gleich zweimal musste BW Dingden ran. Bei TTV Falken Rheinkamp II gab es eine 3:9-Niederlage, nur Dirk Jäkel, Lars Hörnemann und Ulrich Nienhaus punkteten. Gegen SuS Isselburg gab es im vorgezogenen letzten Saisonspiel einen 9:5-Heimerfolg. „Damit können wir die Spielzeit bei den Männern abschließen. Insgesamt war es ein gutes und erfolgreiches Jahr für uns. Wir sind zufrieden“, meinte Abteilungsleiter Thomas Hörnemann. Für die letzten Punkte sorgten Lars Hörnemann/Tobias Feldmann, Maik Bömken/Bernhard Wanders, Feldmann (2), L. Hörnemann (2), Nienhaus und Bömken (2).

Der SV Ginderich unterlag in der Bezirksklasse nur mit 4:9 gegen den TTV Goch. Ingo Chmill/Stephan Hippe, Wilhelm Voss/Branko Biljanovski und Chmill (2) punkteten für das abgeschlagene Schlusslicht.

Mit 9:3 gewann der SV Schermbeck beim TV Bruckhausen. Sebastian Kemmesies/Ralf Kunter gewannen zum Start als einziges SVS-Doppel. Im Einzel konnte der SVS dann überzeugen. Kemmesies (2), Kunter (2), Heiner Schult, Christoph Marienbohm, Sven Foitzik und Thomas Mast waren erfolgreich. „Nach einigen knappen Spiele waren wir am Ende auch der verdiente Sieger“, meinte Sven Foitzik.