Über das Ergebnis im Topspiel freut sich nur die Konkurrenz

Steffen Böing (l.) rettete den Lankernern mit seinem Treffer zum 2:2-Endstand beim tollen Spiel in Haldern wenigstens einen Zähler im Aufstiegsrennen.
Steffen Böing (l.) rettete den Lankernern mit seinem Treffer zum 2:2-Endstand beim tollen Spiel in Haldern wenigstens einen Zähler im Aufstiegsrennen.
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Was wir bereits wissen
Im vorgezogenen Spiel der Fußball-Kreisliga A kam GW Lankern zm 2:2 beim SV Haldern. Zu wenig für beide, um die Tabellenspitze zu übernehmen.

Hamminkeln..  Die Bezeichnung „Verfolgerduell“ hat es eigentlich nicht ausreichend getroffen. Ein Topspiel war es, das sich der SV Haldern und GW Lankern in der vorgezogenen Partie des 29. Spieltages im Kampf um die Tabellenführung in der Fußball-Kreisliga A lieferten. Am Ende schaffte keiner den Sprung, richtig freuen über das 2:2 (2:0) durfte sich nur die Konkurrenten.

„Ich kann nur den Hut vor meiner Mannschaft ziehen. Sie hat mich mit ihrem unfassbaren Willen, die Partie dort trotz des unglücklichen frühen 0:2-Rückstandes noch drehen zu wollen, sehr beeindruckt“, lobte der Lankerner Coach Uli Kley-Steverding nach den 90 kurzweiligen Minuten vor über 150 Zuschauern. Er hatte ein klasse Spiel, einen offenen Schlagabtausch gesehen. „Beide Mannschaften hätten gewinnen können, verdient gehabt hätten es auch beide“, so Kley-Steverding.

Die Gäste besaßen schon in Durchgang eins die besseren Möglichkeiten. „Vier gute Dinger, wobei wir im Abschluss auch Pech hatten“, so der Lankerner Coach. Die eigenen Fehler bestrafte Haldern dagegen eiskalt. Goalgetter Matthias Bauhaus war zur Stelle (9./16.).

„Wir haben auch in der Kabine trotz des Rückstandes gesagt, dass wir das Spiel drehen können. Wir wollten Tabellenführer werden“, erzählte Kley-Steverding, dessen Team weiter Gas gab und Chancen hatte. Doch erst in Minute 70 gelang Maxi Venhuis nach einem Patzer der Platzherren der 1:2-Anschluss. Nach dem 2:2 durch Steffen Böing (79.) war wieder alles möglich. „Wir sind hohes Risiko gegangen, dadurch hatte auch Haldern noch brandgefährliche Konterchancen“, erläutert der Lankerner Trainer. „Am Ende haben wir uns mit dem einen Punkt eine kleine Chance auf den Aufstieg erhalten.“ Allerdings sind dafür Ausrutscher von Lowick und des 1. FC Bocholt II nötig.