U 15 beendet beim ASCD eine fast zehnjährige Negativserie

Blieb mit seinem Oberliga-Team in zwei aufeinanderfolgenden Heimspielen ohne Sieg: Trainer Mirko Arntzen.
Blieb mit seinem Oberliga-Team in zwei aufeinanderfolgenden Heimspielen ohne Sieg: Trainer Mirko Arntzen.
Foto: NRZ
Die U 15-Wasserballer des WSV Schermbeck haben den Bann in Duisburg gebrochen, die Oberliga-Herren blieben hingegen ohne Erfolg.

Schermbeck..  Die Oberliga-Wasserballer des WSV Schermbeck haben sich im Niemandsland der Tabelle eingenistet. Nach den beiden nicht gewonnenen Heimspielen gegen den Aufsteiger SGW Iserlohn (15:15) und den Spitzenreiter DJK Poseidon Duisburg (9:10) belegt das Team von Trainer Mirko Arntzen den fünften Rang.

Unter der Woche hatte der WSV gegen Iserlohn antreten müssen. Dabei verspielten die Schermbecker eine 15:13-Führung und mussten acht Sekunden vor dem Ende noch den Ausgleich hinnehmen. Im Spiel gegen den Duisburger Tabellenführer brachte das zweite Viertel die Vorentscheidung. Der Gastgeber ließ beste Chancen aus, während der Ligaprimus eiskalt traf. So lag der WSV nach der Hälfte der Spielzeit mit 3:8 im Hintertreffen, die danach folgende Aufholjagd brachte kein Happy End mehr.

WSV: Ralf Gerecke; Stefan Gerecke, Lodewick, Feuerherdt (1), Becker (1), Arens, Zinkel, Niesen (1), Kleinsteinberg (6), Rasch, Holtmann.

Die U 15-Wasserballer haben hingegen eine fast zehnjährige Negativserie beendet. Als Gast des Bundesliga-Nachwuchses des ASC Duisburg feierte das Team von Coach Stefan Gerecke einen 22:16 (7:4, 5:7, 5:3, 5:2)-Erfolg. Herausragender Akteur war dabei Jugend-Nationalspieler Florian Gromann, auf dessen Konto 13 (!) Treffer gingen. Obwohl nur vier Akteure aus der aktuellen U 15 dabei waren, das Team wurde mit U 12-Spielern komplettiert, reichte es beim Spitzenreiter zum Sieg.

WSV: Hüttermann; Holtmann (3), Drewes, Gromann (13), Ahr (4), Linneweber, Erwig, Schwichtenberg (1), Schlagenwerth, Gerecke (1).

Die ersatzgeschwächte U 12 unterlag Poseidon Duisburg 10:18.